Die Welt Der Seele
Der Heilige Koran, 23:60
Frage. Wer ist frommer: jener, der seine religiöse Pflichtpraxis nicht ständig einhält, aber der viele gute Taten und Handlungen vollbringt, oder jener, der in seiner religiösen Pflichtpraxis obligatorisch ist, aber der grob ist und mit gutem Wort geizt?
Antwort. Die äußeren Taten bedeuten für einen Menschen vieles, sowohl in seinem weltlichen Wohlstand als auch in der Ewigkeit. Im Heiligen Koran ist es vielmals gesagt, dass man den Menschen verkünden wird, „was sie getan haben“.[1] Die Frömmigkeit bezieht sich mehr auf die innere Welt, auf den Zustand der Seele, des Herzens. Das bedeutet, dass nur der Allmächtige weiß, inwieweit der Mensch fromm ist. Es ist von der Umgebung in vielem verborgen, inwieweit seine Frömmigkeit vollkommen und aufrichtig ist.
Was heißt die Frömmigkeit? Indem der Mensch das Obligatorische vollzieht und das offenbar Verbotene vermeidet, betritt er das Territorium der Frömmigkeit, aber es ist äußerst schwierig, genauer, es ist unmöglich, sie zu bestimmen, zu wiegen oder zu messen.
„Die Frömmigkeit ist hier“, sagte der Prophet Muhammad (Allahs Friede und Segen sei mit ihm) und zeigte dreimal auf die Brust.[2] Deshalb ist es äußerst schwierig[3] und manchmal sündhaft[4], über den Menschen nach seinen einzelnen Handlungen oder Eigenschaften zu urteilen und endgültige Schlussfolgerungen zu ziehen.
Ich denke, dass der folgende Koran-Vers ein nützliches Kriterium sein würde, um seinen eigenen Seelenzustand, seine eigenen Charakteristiken angesichts Gottes zu beurteilen, aber auf keinen Fall dient er, um in anderen Menschen (!) etwas Negatives zu suchen. Eine Variante der Übersetzung würde da nicht genügen, da er nicht nur eine Bedeutung hat und je nach Bedeutung kann man ihn in verschiedenen Lebenssituationen verwenden. Wollen wir mit Rücksicht auf Erläuterungen in Tafsirs[5] zwei Varianten der Übersetzung anführen.
1. „Und jene, die da spenden, was [aus guten Taten, Handlungen, Pflichtabgaben (Zakkat) oder einfach Almosen] zu spenden ist, und jene, deren Herzen beben [dies geschieht in dem Zustand, dass ihre Herzen beben], weil sie zu ihrem Herrn zurückkehren werden [und das ist der Grund des Bebens].“[6]
Das heißt, spendet der Mensch für seinen Nächsten, teilt etwas mit dem anderen, bezeigt seine Teilnahme (im Namen Gottes, Allahs), zum Beispiel, mit gütigen Worten, mit einem Ratschlag, mit einer gütigen Tat ihm zugunsten, durch die Gewährleistung einer Möglichkeit, einer materiellen Hilfe usw. Und dabei sind seine Seele und sein Verstand von der Erwartung eines Danks frei, da sie sich mit der Liebe zu Gott und mit dem Beben vor dem Schöpfer füllen, und dieses Beben ist nicht auf der Zunge, sondern gerade im Herzen („ihre Herzen beben“).
Der Gläubige ist voller Altruismus, er erwartet kein Entgelt für eine Wohltat (er selber strebt aber, das Gute durch das Beste zu belohnen). Während der fromme Mensch eine gute Tat vollbringt, zum Beispiel, während er etwas mit jemandem teilt, so denkt er nur darüber, wie aufrichtig er dies im Namen des Allmächtigen[7] tut, darüber, ob diese Tat vom Herrn der Welten angenommen wird, ob sie ihm als eine Wohltat angerechnet wird und eine zusätzliche oder vielleicht eine rettende Zugabe auf der Waageschale seiner Wohltaten am Tag der Abrechnung sein wird. Das heißt, der Mensch verbindet nicht seine Wohltat mit jenen Menschen, die davon einen Nutzen bekommen haben, sondern er verbindet sie nur mit der Barmherzigkeit des Schöpfers, mit Seiner Vergebung, die Er infolge dieser in Maßstäben der Ewigkeit vielleicht nichtigen Tat (die aber in weltlichen Maßstäben sehr bedeutend sein kann) zeigen kann. Seine Barmherzigkeit ist doch grenzenlos, und ohne Zweifel wird jedes Stäubchen Gewicht Gutes[8] am Jüngsten Tag berücksichtigt. Es ist auch möglich, dass die Freigebigkeit eines materiell oder intellektuell reichen Gerechten dazu beitragen wird, dass der Erschaffer allen Seins, Allah, der Heilige und der Große, ihm selber Seine Freigebigkeit sowohl diesseits als auch jenseits zeigen wird. Aber der Gläubige erinnert sich immer daran, dass er davon spendet, was er zum zeitweiligen Benutzen bekommen hat, und jedenfalls würde dies ihn verlassen, und falls nicht in Form einer Wohltat, so in Form einer üblichen Alltagsausgabe.
2. „Und jene, die da vollziehen, was zu vollziehen ist, und jene, deren Herzen [dabei] beben, weil sie zu ihrem Herrn zurückkehren werden [und das ist der Grund des Bebens].“[9]
Früher wie auch heute gab es eine sehr große Anzahl von Gläubigen, die (nach verschiedenen Gründen) äußerst schädliche Handlungen begangen und die sich periodisch mit Sünden beschmutzten. Aber sie beruhigten und beruhigen ihre Seelen mit Worten: „Wir glauben, wir sind uns bewusst, dass wir sündigen, wir verstehen die Schädlichkeit unserer Handlungen, aber wir hoffen auf Seine Barmherzigkeit. In der Tiefe unserer Herzen gibt es Angst vor Allah, das Beben vor dem Herrn der Welten.“ ‘Ayscha, die Gattin des Propheten Muhammad, fragte beim Gesandten des Allmächtigen: „Handelt es sich in diesem Koran-Vers um jene, die stehlen, Unzucht treiben, saufen und dabei vor Gott, dem Heiligen und dem Großen, Angst haben?“ Der Prophet Muhammad (Allahs Friede und Segen sei mit ihm) antwortete: „Nein, o Tochter von Abu Bakr, o Tochter des Wahrheitsgetreuesten! Es handelt sich hier um jene, die beten, fasten, Almosen abgeben und dabei [indem sie dies sowie eine andere gerechte Tat vollziehen] Angst vor Gott haben (vor Allah beben).“[10]
Der große Theologe aus der Generation von At-tabi‘in (die erste Generation nach dem Propheten) sprach: „Wahrlich sammelt der Gläubige (Körnchen nach Körnchen) den Edelmut (gute Taten und Handlungen) und das Mitgefühl (die Weichherzigkeit und die Nachsicht den Menschen gegenüber, die Furcht und das Beben vor dem Allmächtigen) an. Der Heuchler aber sammelt Sünden und Ruhe, Sicherheit (vor dem Jüngsten Tag) an.“[11] Der erste strebt wohlzutun (zum Hohen) und bleibt nicht auf dem Erreichten stehen, er bebt aber vor dem Allmächtigen, dass seine Taten nicht wichtig und unbedeutend sind (aber dieses Beben lässt ihn nicht stocken und verringert nicht seine Tatkraft, mit der er lebt). Der Heuchler aber (der nur ein formeller Gläubiger ist, aber sein Wesen, seine Seele und sein Intellekt sind tot oder halbtot) ist bezüglich seiner Zukunft ganz sicher, während er eine Reihe von Wohltaten entweder erzwungen oder wegen eines guten Rufs vollbringt. Er meint, dass seine Taten so bedeutsam und heroisch sind, dass sie alle seine Sünden in den Schatten stellen werden.
„…deren Herzen beben.“ Um den Sinn dieser Worte zu erklären, wollen wir einige Äußerungen anführen.
„Der Fromme und der Bereuende ist derjenige, dessen Furcht und Beben vor dem Allmächtigen aus dem Begreifen stammt (oder aus den Vermutungen stammt, die von der Analyse seiner erlebten Jahre und der Wahrnehmung seiner inneren Stimme herkommen), was ihn nach dem Tode erwartet. Er legt einen besonderen Akzent auf das endgültige Ergebnis.“[12] Das heißt, ein echter Frommer, der auf seinem Gesicht keine Larve hat, sondern Teilchen der Frömmigkeit in seinem Herzen trägt, strebt immer, vieles vorzusehen, zu analysieren, wozu sein nächster Schritt bezüglich sowohl des weltlichen als auch des ewigen Wohlstandes führen kann. Er wird nicht so von emotionellen Aufwallungen und Gefühlen geleitet, wie von einem rationalen Herangehen, das zu begreifen hilft, womit das alles enden kann.
„Das Beben eines den Schöpfer erkannten Menschen äußert sich eher in der Bestrebung, während oder nach der Vollbringung von guten Taten Positives zu bringen, als in endlosen und düsteren Gedanken über mögliche Fehler, Versündigungen vor Allah, die zu einer Apathie, zum Verlust des Lebensinteresses und öfters auch zu einem pseudofrommen Müßiggang führen. Eine sündhafte Tat kann man mit einer Reue sühnen, eine Wohltat aber fordert ein tiefes und ernstes Herangehen.“ Das heißt, ein frommer Mensch kann eigentlich nicht (nach Segen des Allmächtigen) offensichtlich schlechte und verbotene Handlungen vollbringen, aber kleine Versündigungen kann er wie auch ein beliebiger Mensch haben. Er stockt dabei nicht, bereut und bemüht sich, künftig dies nicht zu wiederholen. Ihn interessieren mehr eben die Wohltaten, ihre Folgerichtigkeit, die Aufrichtigkeit bei ihrem Vollziehen, ob sie vom Allmächtigen angenommen werden oder nicht usw.
Ein den Schöpfer erkannter Mensch fürchtet nicht so viel zu sündigen, wie er strebt, aus Furcht und Beben vor dem Allmächtigen Wohltaten zu vollziehen. Es handelt sich im nächsten Koran-Vers eben darum:
„Diese Menschen [deren Eigenschaften in den vorhergehenden Koran-Versen erwähnt wurden] wetteifern miteinander mit guten Taten [unter ihnen herrscht der Geist eines gesunden Wettbewerbs, der anregt, mehr Gutes zu tun, den Zuvorkommenden zu überholen, was in seinem Wesen den Fortschritt bewegt, das heißt, eine gesunde Konkurrenz mit dem Namen des Herren der Welten zugunsten der Menschheit und der Gesellschaft][13] und sie schaffen alles rechtzeitig.“[14]
Ein wunderbarer koranischer Ausdruck: „und sie schaffen alles rechtzeitig“! Für eine jede, sei es eine unwesentliche Tat, ist eine gewisse Zeitspanne vom Allmächtigen bestimmt. So schaffen diese Menschen, die miteinander mit guten Taten wetteifern, alle ihre Taten (nach dem Segen des Allmächtigen) rechtzeitig. Ihre Lebensnotwendigkeiten, ihre Sachen, ihre Pflichten, ihre Bedürfnisse häufen sich nicht in ein Durcheinander an, bilden wegen einer angeblichen Überlastung keinen Müllhaufen oder keinen Stau auf der Autobahn des Lebens, sondern folgen nacheinander und gleichmäßig. Einer jeden Tat ist ihre Zeitspanne auf dem Zifferblatt der Lebensuhr bestimmt, die an der für sie von oben bestimmten Zeit stehen bleiben wird: weder früher, noch später.
Diejenigen aber, die ihre Zeit verschwenden (die stundenlang vor dem Fernseher sitzen und darüber vieles vergessen; die leere und nutzlose Gespräche führen oder streiten; die sündhafte „Freuden“ des Lebens lieben – Alkohol, Drogen usw.), können nicht mit ihrer Lebensfrist auskommen und sterben nach ihrem Ende, ohne vieles zu vollbringen.
Und gleichzeitig muss man sich nicht eilen, nicht streben, die Zeit zu „überholen“. Eine überflüssige Eile bringt um das Ergebnis. Der Gläubige fühlt mit seiner Seele den Lebensrhythmus, dem er sich bemüht, mit dem Segen des Allmächtigen zu folgen. Und außerdem weiß der Gläubige sehr gut, dass der Allmächtige Schöpfer „von keiner Seele etwas über das hinaus fordert, was sie zu leisten vermag“.[15] Das Leben soll nicht zur Last fallen, sondern es soll Freude bringen, Freude der Bestrebungen, Freude des Erfolges, Freude der Überwindung von Schwierigkeiten, Freude vom Anschauen von unzähligen Gütern…
Wenn wir zur Frage zurückkehren, wer frömmer ist, können wir da antworten: das ist nur dem Schöpfer, Allah, dem Heiligen und dem Großen, bekannt. Und nur Er weiß die Wahrheit.
Übrigens sprach der Prophet Muhammad (Allahs Friede und Segen sei mit ihm): „Wahrlich gibt Allah weltliche Güter und einen Reichtum sowohl denjenigen, die er liebt, als auch denjenigen, die er nicht liebt. Und er gibt den Glauben und die Frömmigkeit nur denjenigen, die er liebt.“[16] Der zu Gott Strebende verdient mit seinen Bemühungen in der Weltlichkeit, mit seinem Pflichtbewusstsein in der religiösen Praxis, mit seinen Errungenschaften und sogar mit unbedeutenden Wohltaten die Liebe des Herrn der Welten.
Der Prophet Muhammad (Allahs Friede und Segen sei mit ihm) gab die Worte des Allmächtigen mit dem folgenden Sinn wieder: „Das Liebste von Mir, was Mein Diener[17] auch tun mag, um sich Mir zu nähern, ist das, was Ich ihm zur Pflicht gemacht habe. Und Mein Diener wird sich bemühen, sich Mir zu nähern, indem er das Zusätzliche vollbringen wird, solange Ich ihn nicht lieben werde. Wenn Ich ihn lieben werde, so werde Ich zu seinen Ohren, mit denen er hört; zu seinen Augen, mit denen er sieht; zu seinen Händen, mit denen er arbeitet, und zu seinen Beinen, mit denen er geht. Und wenn er Mich um etwas bittet, werde Ich ihm das unbedingt schenken. Und wenn er Mich um Schutz bittet, werde Ich ihm unbedingt helfen. Und keines meiner Werke lässt Mich so schwanken, wie die Notwendigkeit, die Seele eines Gläubigen zu nehmen, der keinen Tod wünscht, da Ich ihm kein Weh zufügen will.“[18]
[1] Siehe, z.B.: den Heiligen Koran, 10:23.
[2] Hadith von Abu Hurayra; Hadith-Sammlung von Muslim. Siehe, z.B., an-Nawawi Y. Sahih muslim bi scharh an-nawawi [Hadith-Sammlung von Imam Muslim mit Kommentar von Imam an-Nawawi] In 10 B., 18 Teilen. Beirut: al-Kutub al-‘ilmiya, B.8, Teil 16, S.121, Hadith ¹(2564) 32.
[3] „Edle Gefühle bedeuten nicht immer edle Manieren.“ Honoré Balzac (1799-1850), ein französischer Schriftsteller, der Autor der Epopöe „Die Menschliche Komödie“ aus 90 Romanen und Erzählungen.
[4] „O ihr, die ihr glaubt! Vermeidet mehr schlechte Gedanken (sündhafte Vermutungen, Erdichtungen). Denn manche eure Erdichtungen [schlechte Charakteristiken der Menschen, schlechte Gedanken über Menschen, umso mehr wenn es keine direkten und eindeutigen Begründungen gibt] sind sündhaft.“ (Der Heilige Koran, 49:12).
[5] Tafsir ist eine der wissenschaftlich-theologischen Fächer; die Erläuterungen des Sinnes und verschiedener Aspekte des Heiligen Korans.
[6] Siehe: den Heiligen Koran, 23:60.
Siehe auch: al-Qurtubi M. Al-Dschami‘ ahkam al-Qur’an [Die Sammlung der Errichtungen des Korans]: In 20 B. Beirut: al-Kutub al-‘ilmiya, 1988, B.12, S.89; as-Sabuni M. Safwa at-tafasir [Das Beste aus den Tafsirs]: in 3 B., Kairo, as-Salam, 1996, B.2, S.879; Ibn Kathir I. Tafsir al-Qur’an al-‘adhim [Kommentar zum Großen Koran]: In 4 Bändern. Beirut: al-Chayr, 1993, B.3, S.240.
[7] Man fragt oft: „Was bedeutet ,im Namen Gottes‘? Wie kann man im Namen Allahs lieben? Man kann über dieses Thema viel und hoch reden, doch es bis zum Ende nicht begreifen. Und es ist genug, etwas mit einer entsprechenden Absicht tun, lieben – und sofort beginnt man zu begreifen, was dieses „im Namen…“ bedeutet.
[8] „An jenem Tage kommen die Menschen in Gruppen zerstreut hervor, damit ihnen ihre [weltlichen] Taten und Handlungen gezeigt werden [jeder Mensch, der auf der Erde lebte, wird ein endgültiges Ergebnis seines Glaubens, seiner Worte, seiner Taten und seiner Handlungen sehen]. Wer auch nur eines Stäubchens Gewicht Gutes tut, der wird es dann [zweifellos] sehen. Und wer auch nur eines Stäubchens Gewicht Böses tut, der wird es dann [unbedingt und zweifellos] sehen.“ (Der Heilige Koran, 99:6-8).
[9] Siehe: den Heiligen Koran, 23:60.
Siehe auch: al-Qurtubi M. Al-Dschami‘ ahkam al-Qur’an B.12, S.89; Ibn Kathir I. Tafsir al-Qur’an al-‘adhim, B.3, S.240.
[10] Hadith von ‘Ayscha; Hadith-Sammlungen von Ahmad, at-Tirmidhi u.a. Siehe, z.B., Al-Chamsi M. Tafsir wa bayan [Kommentare und Erläuterungen]. Damaskus: ar-Raschid, S.346; as-Sabuni M. Safwa at-tafasir. [Das Beste aus den Tafsirs]: in 3 B., Kairo: as-Salam, 1996, B.2, S.879.
[11] Siehe: as-Sabuni M. Safwa at-tafasir. B.2, S.879.
[12] Siehe: al-Qurtubi M. Al-Dschami‘ ahkam al-Qur’an. B.12, S.89.
[13] Im Laufe von vielen Jahrhunderten standen die Moslems in der Vorhut von vielen wissenschaftlichen und kulturellen Gebieten. Und dieser und ähnliche Koran-Verse waren für diese Menschen Leitsterne (mit dem Segen des Allmächtigen konnten sie ihren Sinn verstehen und auf das reale Leben, auf ihre Taten und Handlungen projizieren).
[14] Siehe: den Heiligen Koran, 23:61.
[15] Siehe: den Heiligen Koran, 23:62.
[16] Das Hadith ist in der Hadith-Sammlung von Imam Ahmad angeführt. Siehe: As-Sabuni M. Safwa at-tafasir. B.2, S.879.
[17] Der im Heiligen Koran verwendete Ausdruck „Diener Gottes“ erniedrigt den Menschen nicht, sonder umgekehrt hebt ihn über vieles. Der Mensch huldigt doch nicht seiner Stellung, seinem Wohlstand, seinem Egoismus und anderen weltlichen Dingen, betet diese nicht an, indem er die Anderen betrügt und strebt, seine tierische Unersättlichkeit um jeden Preis zu befriedigen. Er, Diener Gottes, erreicht alles mit dem Namen des Schöpfers, berücksichtigt die Rechte von anderen Geschöpfen, fügt ihnen keinen Schmerz und keine Qual zu, und er tut dies aus Beben vor dem Herrn der Welten, Wessen ergebener Diener er ist.
[18] Hadith von Abu Hurayra; Hadith-Sammlung von al-Buchari. Siehe, z.B.: An-Nawawi Y. Nuzha al-muttaqin. Scharh riyad as-salihin [Der Spaziergang der Gerechten. Der Kommentar zum Buch „Gärten der Frommen“]: In 2 B. Beirut: ar-Risala, 2000, B.1, S.298, Hadith ¹387; as-Suyuti Dsch. Al-dschami‘ as-saghir [Die kleine Sammlung]. Beirut: Al-Kutub al-‘ilmiya, 1990, S.109, Hadith ¹1752, „sahih“.
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