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Andere Freiheit
Hauch
Freiheit… Dieses Wort wird vom Herzen mit einem Hauch ausgesprochen, einen leichten Schauer auslösend, es durchdringt unerklärlich direkt die Tiefe der Seele. Wie viele Völker und Generationen der Menschheit sind von der Erde verschwunden, wenn sie ihr Recht auf Leben, auf Freiheit behaupteten! Der Glaube macht das ganze Potenzial eines Menschen frei, entfaltet in ihm sein ganzes Inneres, wovon er früher nicht wusste. Das Gefühl der Freiheit ist vom Gefühl des lebendigen Glaubens abgeleitet.
Derjenige, der verstanden hat, dass er nur ein einziges(!) Mal lebt, nimmt nicht vom Leben alles, umgekehrt – er gibt sich völlig hin. Er ist frei nicht zur Schau, nicht wegen einer Idee, Medaillen oder Epauletten. Seine Freiheit ist nur zu Ihm gewandt. Es scheint, das wäre eine einfache, klare Wahrheit, aber ihr Wert besteht gerade darin, dass sie nicht für alle unbestreitbar ist.
Eigene Freiheit
Freiheit ist das Glück der zur Ewigkeit bereiten Menschen in einfachen Sachen.
Freiheit ist die Fähigkeit, sein Herz zu hören, wenn man schon nichts unternehmen kann.
Freiheit ist die Fähigkeit, Ziele zu setzen, die deine Möglichkeiten übertreffen.
Freiheit ist es, wenn du anderen nützlich bist.
Freiheit ist es, wenn das Unmögliche möglich ist, wenn dein Herzenszustand Horizonte der noch nie gesehenen Möglichkeiten eröffnet.
Freiheit ist es, wenn der kraftlos gewordene Körper, der auf dem Wege des Daseins ausgestreckt ist, vom Gedankensdurst und vom Nachbrenner der Herzensbestrebungen belebt wird und er wieder und erneut aufsteht.
Freiheit ist es, man selbst zu sein, vom Inneren lebendig zu sein, bis zum Ende standhaft zu sein.
Freiheit ist es, wenn du die auf heute geplante Sache mit einem ruhigen Herzen fortsetzt, wenn auch plötzlich der Weltuntergang beginnt.
Keine Sklaven, keine Händler, sondern freie Menschen
Ali, der Urenkel des Propheten Muhammad, der Zeinul-’abidin genannt wurde, was als „Schmuck, Schönheit der anbetenden Menschen“ verstanden wird, sagte einmal folgendes: „Es gibt Menschen, die den Allmächtigen Allah aus Furcht anbeten. Wahrlich ist das eine Anbetung der Sklaven. Andere beten den Allmächtigen an, da sie eine Belohnung wünschen. Das ist die Anbetung der Händler. Aber es gibt diejenigen, die Ihn aus Liebe und aus Dankbarkeit anbeten. Wahrlich ist das eine Anbetung der auserwählten und freien Menschen.“
Es gibt weder viel Glauben noch viel Freiheit
Glauben und Freiheit – diese Worte sind für das Herz und den Verstand so umfangreich, dass es beängstigend ist, sie nebeneinander zu stellen. Aber das eine ergibt sich aus dem anderen – es ist unmöglich zu glauben und nicht frei zu sein. So wie es unmöglich ist, frei zu sein, ohne zu glauben. Der Glaube gibt soviel Freiheit, wie ein Mensch fassen, heben, verstehen, bewältigen kann. Die Freiheit des Glaubens dehnt sich weit über die Grenzen des Planeten Erde aus, sie durchdringt jeden Stern, umfasst die Milchstraße, erreicht den Mond und fließt allmählich in die Ewigkeit hinüber. Das ist die Freiheit, die keine Grenzen hat, wie auch der Glaube keine Grenzen und keinen Gipfel der Vollendung hat.
Eine freie Umfrage
Was bedeutet für Sie „Freiheit“? 383 Menschen haben geantwortet:
· die Möglichkeit, man selbst zu sein, mit sämtlichen Vor- und Nachteilen 36%
· in jedem Tag die Tiefe und die Schönheit des Glaubens zu entdecken 42%
· eigenen Regeln gemäß zu leben, auf alles andere verzichtend 6%
· der Glaube, der Kräfte verleiht – abgenutzt zu werden, aber nicht zu rosten 14%
· das ist etwas Öffentliches, Staatliches 2%
Eure Freiheit
In seinem Land zu leben und Anschriften in der Muttersprache zu sehen. Iljas
Das Freiheitsbedürfnis wird meiner Meinung nach vom Unterdrückungsgefühl hervorgerufen –sei es Sklaverei, Okkupation, jeglicher Zustand der Unterjochung. Das alles befindet sich im Einklang mit öffentlichen Beziehungen, mit der Gesellschaftsordnung, mit dem Staat als Organ der Gewalt. Der Begriff ist für mich von selbst nicht ganz klar, aber das Gefühl ist bekannt. Die Freiheit für eine bestimmte Person liegt im Bereich ihres Verhaltens zum umgebenden Leben und zu den Umständen. Ich meine, dass der Mensch, der an den Einzigen Schöpfer glaubt, immer frei ist. Madina
Das ist, wenn sich der Mensch von der weltlichen Hast befreit, wenn sich der Mensch mit seinem ganzen Herzen, mit seiner Seele und mit seinem Verstand nur auf Allah verlässt. Das bedeutet die Angstlosigkeit und die Abwesenheit sämtlicher Gefühle, die dem Schöpfer verhasst sind. Wenn der Mensch sich und der Gesellschaft Nutzen nur im Willen des Allmächtigen bringt. Sofia
Gewinnend
Wenn keine Tränen übrig bleiben, wenn Lebensspuren die Seele und das Herz bedecken, und du den Geschmack des Daseins und die Leichtigkeit des Sakramentes des Todes dabei noch fühlst, dann – hast du wirklich gelernt, frei zu sein.
Idee des Themas:
Dschanchotow Elsi
