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Eigene Farbe zu finden

 

Wer sind wir?

 Ungefähr vor einem Jahr (in 2005) haben wir im Rahmen der Web-Seite umma.ru zum etrsten Mal eine ziemlich große Umfrage durchgeführt. Daran haben etwa 400 Menschen teilgenommen[1], die auf 25 Fragen geantwortet haben. Wahrscheinlich ist ein Jahr eine Art von Bedenkzeit und jetzt können wir zurückblicken, uns selber von der Seite anschauen und verstehen, was sich in uns und um uns geändert hat, was wir erreicht oder verloren haben, was wir einatmen und das Wesentlichste – wie wir vorwärts schauen.

 

 1.      Alter

15-21 – 28 %

22-30 – 58 %

31-47 – 13 %

Interessant ist es, dass die meisten Besucher 20-26 Jahre alt sind. Die Leute im Mittelalter (nach 30) sind weniger aktiv. Die Anzahl derjenigen, die älter als 33 sind, ist sehr gering (obwohl es auch denjenigen gibt, die älter als 40 sind). Wahrscheinlich ziehen sie vor, Informationen auf eine zugänglichere Weisen zu gewinnen: durch Bücher, Periodika oder andere Informationsträger, aber höchstwahrscheinlich wird das sich dadurch erklärt, dass Menschen dieses Alters sich auf der Spitze der sozialen Verantwortung, der Familien- und Haushaltsbelastungen befinden. Und wir betrachten solch eine Orientierung aufs Privatleben als eine sehr wichtige und natürliche. Wir hoffen, dass die untere Altersgrenze der Verantwortung sich verjüngen wird und die Jugend nicht mit 30 sondern bereits mit 25 Jahren seinen Familien- und Sozialstatus aktiv ändern wird und somit für sich neue Seiten des öffentlichen Lebens öffnet. Und dafür sind eine Aktivität in Fragen der Geistigkeit, der Ausbildung und ein materieller Hintergrund nötig.

 

2.      Geschlecht

Männer – 54 %

Frauen – 45 %

Diese Zahlen ist eine Erwiderung den Suffragetten[2], die die Lage der Frauen im Islam kritisieren, und eine offensichtliche Bestätigung, dass Vertreterinnen des schönen Geschlechts im Islam den Männern in Einverleibung neuer EDV-Errungenschaften überhaupt nicht nachstehen und sind im Sozialleben nicht weniger aktiv.

 

3.      Nationalität

Tataren – 30 %

Russen – 24 %

Kasachen – 8 %

Tadshiken – 5 %

Aserbaidshaner – 4 %

Usbeken – 2 %

Tschetschenen – 2 %

Awaren – 2 %

Baschkiren – 2 %

Die übrigen sind weniger als zwei Prozent (Kabardiner, Kirgisen, Jakuten, Lesginer, Inguschen, Tschuwaschen, Burjaten, Deutsche, Osseten, Ukrainer, Afghanen, Karakalpaken, Moldauer, Weißrussen, Türken, Litauer, Balkaren, Tscherkessen).

 

4.      Ausbildung

 Oberschule – 19 %

Hochschule unbeendet – 15 %

Hochschule beendet – 66 %

 

5.      Beruf

Es ist erfreulich, dass es außer verbreiteten Berufen (Arzt, Ökonom, Jurist, Pädagoge, Ingenieur) auch besonders aktuelle gibt: Soziologe, Journalist, Psychologe, Ökologe, Politikwissenschaftler. Es gibt sogar die Berufe, die überdurchschnittliche Fähigkeiten und Kräfte verlangen, sowohl Vernunft als auch Glauben: Schiffskapitän, Dramatiker, Offizier der Sonderdienste.

 

6.      Familienstand

 ledig – 49%

verheiratet – 49%

geschieden – 2%

Obwohl eine niedrige Prozentzahl der Geschiedenen eine positive Kennziffer ist, doch hat die Anzahl von 49% Verheirateten, genauer der Komfort ihres Zustandes in diesem Status, mehr Bedeutung, und auch die 49%, denen dieser Schritt bevorsteht. Einerseits sollen sie im Stande sein, der weltumfassenden Tendenz nicht zu folgen, während das mittlere Alter der Eheschließenden steigt und die Grenze von 30-33 Jahren erreicht, und andererseits sich der Eile zu enthalten, die Vergrößerung der unvollständigen Familien zur Folge hat.

 

7.      Anzahl der Kinder

 keine Kinder – 31 %

1-2 Kinder – 60 %

mehr als 3 Kinder – 8 %

 

8.      Welche Konfession befolgten Sie vor der Übernahme des Islams?

 keine – 32 %

Christentum – 28 %

Islam vom Anfang an – 39 %

 

9.      Wann haben Sie den Islam übernommen?

 weniger als 1 Jahr – 30 %

vor 1-3 Jahren – 33 %

vor 4 und mehr Jahren – 36 %

 

10.  Wie bald nach der Übernahme des Islams haben Sie angefangen, rituelle Praxis regelmäßig zu befolgen?

 weniger als in 1 Jahr – 50 %

in 1-3 Jahren – 22 %

in 4 Jahren und mehr – 27 %

 

11.  Sind Sie in der Ausführung der religiösen Praxis obligatorisch?

 ja – 66 %

je nach Möglichkeit – 30 %

je nach Stimmung – 4 %

 

12.  Was hat Sie angeregt, den Islam zu erlernen?

 Kontakt mit Moslems – 79 %

Interesse zum Osten – 12 %

Ehe mit einem Moslem – 8 %

 

13.  Was hat Sie überzeugt, diesen monotheistischen Glauben bewusst zu übernehmen?

 deutliche Informationen über Prinzipien des Islams – 35 %

eigenes Begreifen – 19 %

positives Beispiel der Moslems – 5 %

Ruf der Seele – 31 %

durch dornerische Lebenssituationen – 10 %

 Stellt man Fragen 12 und 13 gegenüber, so kann man einen interessanten Aspekt sehen. Ausgehend von Zahlen der 12. Frage ist es sichtbar, dass am meisten Moslems vom Anfang an positiv wahrgenommen werden. Wenn Leute sie zufällig und flüchtig begegnen, bei ersten Bekanntschaften machen sie einen angenehmen Eindruck sowohl über sich selber als auch über den Glauben insgesamt, anregend zu lesen und die Prinzipien des Islams zu erlernen. Aber weiter sehen wir ein Problem: nur 5% haben zu einer tiefen Wahrnehmung des Glaubens durch ein anschauliches positives Beispiel von Vertretern des Islams gekommen.

Das Problem besteht wahrscheinlich darin, dass Moslems selber den Mechanismus des Verhaltens, des Lebens, der Sozialisierung des Glaubens in Realien eines polykulturellen, polykonfessionellen Milieus bis zum Ende noch nicht durchgearbeitet haben, die goldene Mitte des Zusammenwirkens nicht gefunden haben, indem sie am Gesellschaftsleben aktiv teilnehmen, aber dabei eine bestimmte schöne Eigenart aufbewahren, an die man sich anschließen will, die man anrühren und erlernen will.

 

14.  Was hat sich in Ihrem Leben mit der Übernahme des Islams gründlich geändert?

 Weltanschauung – 41 %

Gewohnheiten – 27 %

Charakter – 6 %

Kommunikationskreis – 4 %

Interessen – 4 %

Sonstiges – 12 %

nichts – 5 %

Bei einem geistig gesunden Menschen wechselt der Glaube seine Weltanschauung und Weltauffassung im Grunde nicht, da die allgemeinmenschliche und die religiöse Moral identisch sind. Der Glaube setzt aber andere Prioritäten, er füllt das Leben mit einer noch größeren Bedeutung, einer Tiefe, einer Raffiniertheit. Der Glaube hilft, die Schönheit und den Sinn in vollkommen alltäglichen Sachen und Situationen zu sehen: in einem einfachen Händedruck, einem Wort, einem Lächeln. Den Sinn darin zu sehen, was früher einfach nicht bemerkt und ignoriert wurde.

Eine Gewohnheit bildet den Charakter, und ein Charakter bestimmt das Schicksal, das Leben selbst.

Für die 12 Prozent hat sich etwas anderes verändert, was unsere Antwortvarianten nicht umfassen, und das ist ausgezeichnet. Es sei denn, dass einer sich mit der Übernahme des Glaubens einfach Aquariumfische angeschaffen hat oder seinen Kindern den ganzen Urlaub gewidmet hat und in diesem Verkehr mit ihnen mit ihrer Weinerlichkeit, Streiten, Schreien, Unermüdlichkeit so eine Ladung Energie bekommen hat, so dass er auf keine Minute über die aufgehobene friedliche Erholung auf irgendeiner sonnigen Küste bedauert.

Aber es sind noch die 5 Prozent übrig geblieben, für die sich nichts geändert hat!

 

15.  Inwieviel hat sich Ihre soziale Aktivität nach der Übernahme des Islams geändert?

 hat zugenommen – 54 %

hat abgenommen – 6 %

hat sich nicht geändert – 40 %

 

16.  Wie reagierten Ihre Verwanden auf Ihre Eingliederungen zum Islam?

 mit Verständnis – 86 %

aggressiv – 14 %

 

17.  Wie haben sich Ihre Beziehungen mit nahen Leuten nach Verlaufen der Zeit geändert?

 wir haben eine gemeinsame Sprache gefunden – 51 %

sind noch wärmer geworden – 36 %

sind schlechter geworden – 12 %

 

18.  Halten Ihre Eltern der Kanons ihrer Religion fest?

 ja – 38 %

nein – 49 %

nicht regelmässig – 13 %

 

19.  Wollten Sie mit der Übernahme des Islams Ihren Namen wechseln?

ja, in einen arabischen – 23 %

habe bereits gewechselt – 0,6 %

nein – 75 %

 

20.  Sind Ihre neue Freunde hauptsächlich Ihrer Nationalität?

 ja – 38 %

nein – 62 %

 

21.  Mit wem ist es Ihnen emotionell leichter zu kommunizieren?

 mit Neubekehrten – 12 %

mit ethnischen Moslems – 17 %

hat keine Bedeutungen – 71 %

 

22.  Was passiert mit der nationalen und kulturellen Identität eines Menschen mit der Übernahme des Islams?

 ich bemühe mich, sie in die islamische Kultur zu integrieren – 64 %

wird verloren, und ich sehe darin kein Problem – 30 %

die Positionen der Nationalmentalität sind für mich vorrangiger als die Religion – 6 %

 

23.  Wie verhalten Sie sich zu polygamen Ehen?

 als zu einer Ausnahme aus der Regel – 57 %

billige – 31 %

missbillige – 12 %

 

24.  Worin besteht Ihrer Meinung nach der Sinn des Daseins eines Moslems?

 zu leben, dabei nichts schlechtes zu tun – 3 %

im Namen des Gotteswortes auf die weltliche Geschäftigkeit zu verzichten– 4 %

eine aktive Schaffung – 93 %

 

25.  Haben Sie irgendwann bedauert, dass Sie Postulate des Islams übernommen haben?

 solch einer Gedanke ist bei mir sogar nicht entstanden – 64 %

ich habe den Lebenssinn gefunden – 31 %

ich habe nicht bedauert, aber… – 5 %

Diese 25 Fragen deckten in Vielem die Hauptaspekte unserer Existenz auf. Nochmals sahen wir, dass das Leben sich bewegt. Und was nun ringsumher nicht geschieht, müssen wir trotz unserem „Aber“ vorwärts gehen.

 

 

Echte Farben

Welcher Farbe sollen wir sein? Grün? – Lassen wir das den Ökologen aus Greenpeace. Rot, weiß, schwarz? Das gehört zur Geschichte. Und über die Vielfarbigkeit schweigen wir lieber.

Ein Mensch (seine Nationalität und Konfession sind nicht so wichtig) ist heute von einem komplizierten System der öffentlichen Beziehungen, von Gesetze, Tendenzen, Prioritäten, eigenen Bestrebungen und Bedürfnissen, unerfüllten Wünschen bedrückt. Er kommt einfach nicht zurecht, sich an das sich ständig ändernde Gesetzbuch des Erfolges anzupassen, das von ihm Hyperbemühungen verlangt, damit er sich immer auf dem zeitentsprechenden Niveau befindet (manchmal trotz einem gesunden Menschenverstand, beschränkten physischen und psychischen Möglichkeiten). Aber wie kann man lernen, nach den Regeln zu spielen, ohne dabei zu einem Teil der fremden Regeln nicht zu werden? Wie kann man gewinnen, indem man als einziger Spieler gegen einer Mannschaft spielt? Wo kann man seine Farbe, sein Spiel finden? Ein Mensch gehört einer Gesellschaft, er braucht ein Milieu, einen Kreis, in dem er sich realisieren, sich finden, seine Kräfte und sein Potential fühlen und öffnen könnte. Wahrscheinlich ist die Kommunikation eben ein Ausgangspunkt zu neuen geistigen Gipfeln beim Erwerben einer echten Farbe von „Ich”.

Was bedeutet „die Kommunikation“? Was heißt „die Kunst zuzuhören“? Worin besteht die Gesprächskultur? Diese Fragen scheinen fast banal zu sein, aber das nur im Falle, wenn man nie versucht hat, sie zu beantworten.

Meistens reagieren Menschen nicht auf Worte selbst, sondern darauf, wie diese Worte ausgesagt werden. Das heißt sie zeigen, wie auf eintretende Informationen ihre Seele, Vernunft, Gefühle, Emotionen reagieren, die sich auf einen oder anderen Prinzipien der Weltanschauung entwickelt wurden[3]. Zum Beispiel kann man das Selbe zweier Menschen sagen, die obwohl zu einer Konfession gehören, aber nach ihrer Mentalität verschieden sind, und man kann zwei entgegengesetzte Ergebnisse sehen. Der Eine ignoriert, der Andere braust so auf, dass von seinen hohen Sentenzen, die er vor einem Augenblick mit Begeisterung ausgesprochen hat, keine Spur übrig bleibt. Deshalb ist es nicht so viel wichtig, was wir reden, sondern wie und wie tief wir das, was uns gesagt wird, wahrnehmen. Es sind unsere eigene Reaktionen wichtig, die approbiert, veredelt, gefeilt, systematisiert und im Laufe von Jahrzehnte, genauer im Laufe von ganzem Leben, bis zum Automatismus geführt werden.

In dieser Hinsicht sind Ergebnisse einer auf der Web-Seite durchgeführten Umfrage zuzuführen: Welcher Kommunikationsstil ist Ihnen eigen? Stimmenzahl ist insgesamt 554.

 

            ein gegenseitig bereichernder    41.70 % (231)

            die Fähigkeit zuzuhören                       29.24 % (162)

            weniger Worte, realistisch zu sein         18.59 % (103)

            die Daavat-propaganda                       10.47 % (58)

 

Es ist erfreulich, dass sich auf der Spitze unserer sozialen Prioritäten (mehr als 40 Prozent) der Kommunikationsstil befindet, der beiden Seiten Freude und Zufriedenheit bereitet. Und wenn dazu noch fast die 30 Prozent zuzufügen, die zuhören können, so muss man dann anerkennen, dass wir trotz der periodisch entstehenden Empörung der Wüstenbewohner wachsen, uns bereichern, verstehen, Bedingtheiten und Schablonen umzugehen, indem wir etwas Wertvolleres nicht nur für uns, sondern auch für Andere vorziehen. Wir lernen, die Ansichten der Anderen zu respektieren, selbst wenn wir damit nicht einverstanden sind, und dabei ziehen wir aus dieser Kommunikation Nutzen. Ausgehend von Ergebnissen dieser Umfrage kann man behaupten, dass wir im Laufe von 9 vergangenen Jahren[4] aus der Zwangsjacke eines individuellen Verständnisses des Glaubens, der Kanons, der Traditionen, der Kulturen herausgewachsen sind und gelernt haben, Sachen selbstständig, real, adäquat den sich verändernden Gesetzen und Lebensbedingungen in einem oder anderem Milieu zu betrachten.

Was für einen offenbaren Nutzen hat der Glaube? Wahrscheinlich geht jeder Mensch auf folgende These ein: der Glaube schenkt ein neues Koordinatensystem, neue nautische Anlagen, erlaubt, nach neuen Prioritäten zu suchen, er schließt eine Stagnation, eine pessimistische Lähmung aus. Nehmen wir als Beispiel das obligatorische Gebet, das trotz der Schlaffheit, der Apathie und der Mannigfaltigkeit der Lebenssituationen rechtzeitig verrichtet sein soll, das heißt es existiert eine Dynamik, eine Suche, eine Bewegung![5] Bei solch einem Verhalten ist es nicht furchtbar, einen Fehler zu machen, da der Fehler bald an den Tag kommt, was ihn korrigieren hilft. Die Beweglichkeit schließt monotone Farben aus, schenkt eine Menge von Schattierungen, eine Kontrastwirkung, lehrt der Kommunikation (und die durchdachten und korrigierten Fehler in diesem Prozess fördern einen Wachstum); lehrt einen Introverten, sich in die Außenwelt mit seiner inneren positiven Grundlage zu öffnen, dabei seine Einzigartigkeit, sein Charisma, seinen individuellen geistigen Raum aufbewarend, der mit Ihm voll ist.

Wahrscheinlich kann man mit interessanten Ergebnissen noch einer im Grunde einfachen, aber vorbildlichen und intuitiv klaren Umfrage zusammen fassen, die unsererseits insbesondere unter Berücksichtigung der oben dargelegten Thesen keine Kommentare verlangt: Welche Farbe ist Ihrem Glauben eigen? Stimmenzahl ist insgesamt 409.

 

grün (traditionell)                      33.01 % (135)            

weiß (offen)                             30.32 % (124)

helle Farben (positiv)    15.16 % (62)  

schwarz-weiß (Periodizität)      7.58 % (31)    

schwarz (Grundsätzlichkeit)      6.85 % (28)    

rosa (Weichheit)                      4.89 % (20)    

indigo (Kreativität)                   2.20 % (9)      

 

 

Hier versuchten wir zusammen mit Ihnen, nur die wichtigsten wertvollen Lebenskonstruktion zu begreifen, aber jeder hat seine eigene Dekorationen, seine eigene Farbe. Und es sei denn, dass sie überhaupt keine Bezeichnung hat, die Hauptsache ist, dass sie das Leben eines Menschen und derjenigen, die neben ihm sind, schmückt und beleuchtet.


[1] Es ist hier wichtig zu bemerken, dass ein bestimmtes Prozent der Respondenten auf einige Fragen nicht geantwortet haben, deshalb wurden Prozentzahlen in jedem Punkt aus den Ist-Daten, nicht aus der allgemeinen Zahl der gefüllten Fragebögen (404), herausgeführt.

[2] Als Suffragetten (von engl./frz. suffrage, „Wahl“) bezeichnete man Anfang des 20. Jahrhunderts mehr oder weniger organisierte radikale Frauenrechtlerinnen in Großbritannien und den USA (hier war die selbstgewählte Bezeichnung eigentlich suffragist), die mit passivem Widerstand, Störungen offizieller Veranstaltungen bis hin zu Hungerstreiks für ein allgemeines Frauenwahlrecht eintraten. Die Suffragettenbewegung wurde überwiegend von Frauen aus dem Bürgertum getragen.

[3] In dieser Hinsicht widerspiegelt das Forum auf unserer Web-Seite genau den Sinn dieses Gedankens, wenn Hunderte von Menschen die scheinbar offensichtlichen und unbestreitbaren Wahrheiten jeder auf seine Weise interpretieren.

[4] Hier wird die Moskauer Gedenkmuschee gemeint, die im Jahre 1997 gebaut wurde und von diesem Jahr an wird vom Imam Schamil Aljautdinow, dem Autor dieses und anderer auf der Web-Seite umma.ru publizierter Artikel, geleitet. (Fußnote des Übersetzers).

[5] „Der Allmächtige Gott hört nicht auf, euch mit Seiner Gnade zu beschenken, solange euch Langeweile und herzliche Trauer nicht beherrscht [denkt und handelt gezielt auf die Zukunft und über die Veränderlichkeit der Stimmungen, der Zustände, der Möglichkeiten eines Menschen nicht vergessend]“! Siehe, z.B.: Al-Askaljani A. Fath al-bari bi scharh sahih al-Buhari [Eröffnung vom Schöpfer durch Kommentare zur Hadithensammlung al-Buhari]: In 18 B., Beirut: al-Kutub al-‘ilmija, 2000, B. 2, S. 136, Hadith ¹43.


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