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Schlaf – Kanal für Verbindung und für Annahme von Informationen
(Über Schlaf und über Wahrtraum)
Ein bedeutender (großer) Teil des menschlichen Lebens verläuft im Schlaf. Der Schlaf ist ein kleiner Tod, eine Erholung und ein Kanal für die Verbindung zu dem, was unsere Vernunft nicht beherrscht.
Einmal nach dem Erwachen am Morgen sagte der Prophet Muhammad (Allahs Friede und Segen sei mit ihm) zu seinen Gefährten: „Wahrlich nahm der Allmächtige eure Seelen (arwach), wenn Er wünschte, und gab sie zurück, wenn Er wünschte.“[1]
Im Heiligen Koran ist es über den Schlaf und über die Träume in mehr als neun Stellen erwähnt. In Hadithensammlungen gibt es ganze Kapitel zu diesem Thema. Der Prophet Muhammad (Allahs Friede und Segen sei mit ihm) fragte manchmal nach dem Morgengebet, sein Gesicht den Betenden zugewandt: „Hat jemand einen Traum heute in der Nacht gesehen?”[2] Einige Gelehrten sagten: „Ein Wahrtraum ist das Schaffen des Herren im Bewusstsein des Menschen.”
Doch gibt es die Menschen, die „dem Leben im Schlaf” viel zu viel Aufmerksamkeit schenken. In den nachfolgenden Seiten werden wir mit Ihnen versuchen, die Grenzen der Rationalität zu verstehen und sie uns vorzustellen. Wir werden uns bemühen, klarzumachen, was „Korn” und was „Schale“ in diesem Teil des Lebens ist.
Wollen wir damit beginnen, dass alles vom Schöpfer Erschaffene auf Seine Existenz und Seine Macht zeigt. Es gibt eine riesige Menge von Zeichen sowohl ringsumher, als auch innerhalb uns, sowohl in Mikro-, als auch in Makrowelten. In der Heiligen Schrift werden die markantesten, womöglich die wichtigsten, wertvollsten Zeichen erwähnt. Unter ihnen ist auch der Schlaf: „Und zu Seinen [Gottes] Zeichen zählt euer Schlafen bei Nacht oder bei Tage.“ (siehe, den Heiligen Koran, 30:23).
„Was ist der Schlaf im Sinne der Heiligen Schrift?” – würden Sie fragen. Wie erwähnt, ist das ein Zeichen, das von der Existenz des Schöpfers zeugt. Und das ist auch eine der Formen der Barmherzigkeit des Herren: „Und Er [Allah] ist es, Der euch... den Schlaf zur Ruhe gemacht hat [für die Unterbrechung der Tätigkeiten und für die Erholung eurer Körper].“ (siehe, den Heiligen Koran, 25:47 und 78:9). Der Schlaf ist auch ein Zustand, in dem die göttliche Strafe unerwartet kommen kann (siehe, den Heiligen Koran, 7:97 und 68:19).
Der Traum im Schlaf war eine der Quellen der Offenbarungen für die Propheten und die Gottesgesandten (siehe, zum Beispiel, den Heiligen Koran, 8:43, 37:102, 48:27). Und nach der Vollendung der Mission des letzten Propheten wurde er zu einer Quelle der Eingebung, der Begeisterung, wurde er auch dazu, was warnen oder manchmal erschrecken kann (siehe weiter).
Und was sprach der letzte Gesandte des Schöpfers über die Träume?
„Es ist nichts von der Prophezeiung[3] geblieben außer dem Wahrtraum, der [üblicherweise] eine gute Nachricht bringt. Nach mir werden weder Propheten noch Gesandte kommen”.[4] Das heißt, mit dem Tod des letzten Propheten und des Gesandten endeten alle Arten der prophetischen Offenbarungen. Es bleibt nur ein kleiner Informationskanal – ein guter Traum. Der Prophet Muhammad erklärte auch: „Ein guter Traum eines frommen, sittsamen Menschen ist ein sechsundvierzigstel Teil der Prophezeiung.” Die Gelehrten erläuterten dazu: „Unter dem „guten Traum” wird möglicherweise das Wohl, die Güte, die Freude des Traums selber oder eine segensreiche Erläuterung des Traums gemeint. Unter dem Wort „der Mensch”, genauer „der Mann“, das im Text des Hadithes tatsächlich gebraucht ist, werden sowohl Männer als auch Frauen gemeint. So meinen alle muslimischen Gelehrten.[5]
Kann jedermann einen vermutlich wahren Traum sehen? „Die dem Schöpfer ergebenen, gottesfürchtigen, frommen Menschen, deren Reden am wahrsten ist.“[6] Eine Durchdringung ins Herz, ins Bewusstsein und in die Seele eines frommen und religiös praktischen Menschen ist für Satan am schwersten. Deshalb ist die Wahrhaftigkeit der Wahrträume bei den Gerechten groß. Gleichzeitig ist die Wahrhaftigkeit der Träume bei derartigen Menschen nicht eindeutig, sie haben eine nur vermutlich göttliche Grundlage. Bei offenbaren Sündern, bei den Menschen, die von Gott und von der religiösen Praxis fern sind, und bei Nichtgläubigen ist die Wahrscheinlichkeit eines Wahrtraums gering, aber, wie muslimische Gelehrten sagten, ist sie nicht ausgeschlossen.[7]
Welcher Traum ist offensichtlich wahr? Zum Beispiel: „Wer mich (im Traum) gesehen hat, der hat wirklich mich gesehen. Satan kann meine Gestalt nicht übernehmen,” – so sagte der Prophet Muhammad.[8] Einige Gelehrten meinten: „Man kann das Hadith buchstäblich verstehen und nichts behindert, stört das.” Imam al-Gasali hat in seiner Zeit eine interessante Erklärung den Worten „der hat wirklich mich gesehen” gegeben: „Man soll diese Worte nicht verstehen als „er hat meinen Körper gesehen“, man soll das verstehen als „er hat meine Gestalt gesehen“, die dem schlafenden Menschen eine wahre Information liefert. Wenn der Mensch die Gestalt des Propheten Muhammad sieht, so bedeutet das noch nicht, dass er den Propheten selber, seine Seele gesehen hat. Er hat die Gestalt und eine Ähnlichkeit des Propheten gesehen, die nur von Gott sein kann und eindeutig nicht von Satan.“[9]
Sind Wahrträume mit dem Ende der Welt verbunden? „Mit dem Heranrücken des Endes der Welt werden Wahrträume der echten Gläubigen immer wahrer sein.”[10]
In welchem Zeitabschnitt ist es am wahrscheinlichsten, einen Wahrtraum zu sehen? „Die wahrsten Träume sind während der Morgenröte[11] [vor der Vollziehung des Morgengebets, gerade bevor der Mensch zum Morgengebet erwacht].”[12]
Wie kann man feststellen, begreifen? Der Prophet Muhammad (Allahs Friede und Segen sei mit ihm) sagte: „Der Wahrtraum ist von Gott.[13] [Leere, sinnlose] Träume sind von Satan.[14] Wenn der Mensch etwas Gutes und Erwünschtes sehen wird, so möge er dem Allmächtigen danken und darüber niemandem erzählen außer denen, die er liebt, verehrt. Und wenn er etwas Tadelhaftes, nicht Erwünschtes sehen wird, so möge er sagen: „A‘udhu bil-laahi minasch-schaitaani rradshimi wa min scharrih (Ich suche bei Allah Hilfe von Satan und seinem Übel)“ und möge er dreimal über die linke Schulter spucken[15].[16] Möge er niemandem darüber erzählen. [Demjenigen, der dies alles erfüllt hat,] wird dieser schlechte Traum niemals Übel bringen.”[17] Nachdem Abu Salama dieses Hadith gehört hatte, sagte er: „Früher waren einige meine Träume schwerer als Berge. Jetzt lenke ich darauf keine Aufmerksamkeit mehr.”[18]
Muhammad ibn Sirin sagte: „Es gibt drei Arten des Traums: die Rede der Seele (das heißt, die Eindrücke des Menschen, das Ergebnis seiner Gedanken, seiner Analyse); das Erschrecken Satans und das Bringen von ihm der Trauer und des Grams (wenn er sich bemüht, mit einem schlechten oder schrecklichen Traum einen Menschen einzuschüchtern, in seine Seele das Gefühl der Verzweiflung, der Trauer zu bringen); der Wahrtraum, der eine vortreffliche Nachricht vom Herren bedeutet.“[19] Auch kann der Wahrtraum eine göttliche Warnung sein, damit der Mensch zu etwas bereit sein wird, aufmerksamer, wachsamer wird.[20]
Ich führe Erläuterungen des Propheten Muhammad (Allahs Friede und Segen sei mit ihm) bezüglich einiger Träume an:
- Einmal kam zum Propheten ein Mann und bat, seinen Traum zu erklären, in dem er sich mit abgeschlagenem Kopf gesehen hatte. Der Prophet lachte und antwortete: „Wenn Satan mit jemandem von euch im Traum spielt, so erzählt niemandem davon.”[21]
- Der Prophet erzählte seinen Gefährten einmal: „Wie jeder Schlafende sah ich einen Traum, als ob wir uns im Haus von ‘Utba versammelt hätten und uns Datteln gebracht worden wären. Ich erklärte das als Verkündung eines großen Wohles für uns im diesseitigen und ewigen Leben.”[22]
- Eine Frau sah im Traum, dass bei einem der Gefährten des Propheten, der vor kurzem gestorben war, eine Quelle hervorbrach. Sie fragte den Gesandten des Allmächtigen danach und er antwortete: „Das sind seine Taten.”[23]
- Man fragte einmal den Propheten über Waraka[24], den Verwandten von Khadija. Khadija sagte: „[Erinnerst du dich?] Er bestätigte die Wahrhaftigkeit deiner prophetischen Mission. Er starb bis zur Verbreitung der Nachricht über dich als über einen Propheten.” Der Prophet Muhammad (Allahs Friede und Segen sei mit ihm) sagte: „Er (Waraka) wurde mir im Traum gezeigt. Er hatte eine weiße Kleidung an. Wäre er aus der Zahl der Höllenbewohner, so hätte er etwas anderes an.”[25]
Man muss mit Träumen, insbesondere mit Wahrträumen, aufmerksam, sorgfältig sein. Der Prophet Muhammad verkündete: „Ein Wahrtraum eines echten Gläubigen ist ein sechsundvierzigstel Teil der Prophezeiung. Und dieser Traum befindet sich in einem unbestimmten Zustand [zwischen dem Himmel und der Erde], solange man darüber nicht spricht [solange man ihn nicht erklärt, ihm nicht eine bestimmte praktische Form gibt]. Wenn man darüber erzählen wird, dann wird er auf die Erde fallen [wenn man ihm eine Form geben wird, dann wird er im Leben zu Tage treten].” In einer der Erzählungen ist es beigefügt: „Erzählt niemandem [eueren Wahrtraum], außer dem von euch geliebten, verehrten Menschen [der ihn nur von der besten Seite erklären wird], oder außer dem, der klug und weise ist, um ihn richtig zu erklären.“[26]
Was die Sünden betrifft, die mit Träumen verbunden sind, so wird in Hadithen eine bedeutende Sündhaftigkeit einer Lüge bei der Nacherzählung der Träume erwähnt, wenn der Mensch das für seinen Traum ausgibt, was er im Traum nicht gesehen hat.[27]
Manchmal ist bis zu hundert Prozent von dem, was ein Mensch in seinen Träumen im Laufe seines ganzen Lebens sieht, das Ergebnis seiner Überlegungen, seiner Emotionen, einer nutzlosen Schicht seiner Eindrücke oder satanisches Flüstern und Erschrecken. Was von Gott kommt, werden wir nie verwechseln. Wenn das kommt, werden wir uns mit dem Suchen im Kram der Traüme nicht bemühen. Wenn wir erwachen, so wird das Gesehene wie die Sonne an einem wolkenlosen Tag vor uns sein.
Muslimische Gelehrten betonten mehrmals, dass eine überflüssige Aufmerksamkeit auf Träume auf die Schwäche des Glaubens des Menschen zeigt und auch auf den Wunsch, von der Wirklichkeit dieses Lebens wegzulaufen.
Fragen zum Thema
Frage. Darf man Träume erläutern?
Antwort. Vom kanonischen Gesichtspunkt ist das erlaubt und zulässig (maschru‘).[28] Der Schlüssel zur Auflösung befindet sich im Traum selber und manchmal im Leben und in der Tätigkeit dessen, der den Wahrtraum gesehen hat.
Frage. Wie erklärt man Träume?
Antwort. Indem ich islamswissenschaftliche Quellen zu diesem Thema durchsah, kam ich zu dem Schluss, dass kein einheitliches System der Erläuterung der Träume existiert. Es gibt Kriterien der Bestimmung eines Traums, ob er vom Schöpfer oder von Satan ist oder ob er das Ergebnis der alltäglichen Sorgen und Ängste ist. Wenn der Traum von einer der zwei letzten Arten ist, so soll man dem keine Aufmerksamkeit schenken, man soll ihn sofort vergessen. Und wenn er von der ersten Art ist, das heißt, wenn er vermutlich wahr ist, so muss man darauf seine Aufmerksamkeit schenken und etwas Nützliches für sein Leben schöpfen. Der beste Erklärer in diesem Fall ist derjenige, der diesen Traum gesehen hat, da es am wahrscheinlichsten ist, dass ihm die göttliche Mahnung in der Sprache seiner Ideale, seiner Eindrücke, seiner Lebensregeln und unter Berücksichtigung der Umstände und der Zeit gegeben wird, in denen er lebt. Wenn der Mensch den Schlüssel zur Auflösung nicht finden kann, so darf er sich an fromme, religiös sachkundige Menschen wenden. Der Prophet Muhammad (Allahs Friede und Segen sei mit ihm) sagte: „Erzählt niemandem [eueren Wahrtraum], außer dem von euch geliebten, verehrten Menschen [der ihn nur von der besten Seite erklären wird], oder außer dem, der klug und weise ist, um ihn richtig zu erklären.“.[29]
Frage. In welchem Zeitabschnitt sind Träume am wahrsten?
Antwort. „Die wahrsten Träume sind während der Morgenröte [vor der Vollziehung des Morgengebets, gerade bevor der Mensch zum Morgengebet erwacht].”[30] Dsha’far as-Ssadyk sagte: „Der Traum im Schlaf zwischen dem zweiten und dem dritten Gebete ist in seiner Erklärung am leichtesten.” ‘Ali ibn Abu Talib sagte: “Es gibt keinen Unterschied zwischen dem Tagesschlaf und dem Nachtschlaf. Die Wahrscheinlichkeit, einen Wahrtraum zu sehen, ist hier gleich. Auch gibt es keinen Unterschied zwischen Träumen der Männer und der Frauen”.[31]
Frage. Wenn jemand im Wahrtraum den Propheten Muhammad gesehen hat, wie kann man das erklären?
Antwort. Im Falle, wenn der Mensch im Traum den Propheten Muhammad (Allahs Friede und Segen sei mit ihm) gesehen hat, kann man eindeutig behaupten, dass dieser Traum wahr ist. Wir wissen aus den obenerwähnten glaubwürdigen Hadithen, dass Satan die Gestalt des Propheten Muhammad nicht übernehmen kann. Sie mögen fragen: „Und wie kann der Mensch bestimmen, wen er gesehen hat?“ Antwort: „Wenn ihr im Traum den letzten Gesandten des Herren seht, so werden Sie es augenscheinlich und deutlich verstehen. Nach dem Erwachen werdet ihr dies frei von allem Zweifel wissen.”[32]
‘Ali ibn Abu Talib sagte: „Das Sehen des Propheten Muhammad im Traum im guten Befinden und in guter Laune zeigt hin auf die Fruchtbarkeit, auf den Überfluss des Regens, des Wohls, auf die Verbreitung des Glaubens und der Religion, auf die Äußerung der größeren Barmherzigkeit des Allmächtigen Schöpfers. Andernfalls – auf das mögliche Erscheinen des Zwistes, der Probleme in Fragen des Glaubens und der Religiosität.”[33] Viele muslimische Gelehrten, unter ihnen auch Imam an-Nawawi, sprachen: „Wenn der Mensch den Propheten Muhammad gesund und erfreut gesehen hat, so spricht das für den festen Glauben und der Frömmigkeit des Sehenden. Und wenn – als strengen, zornigen oder kranken, mit irgendwelchen Fehlern, so zeigt das auf die Schwäche des Glaubens dessen, der solch einen Traum sieht, auf das Vorhandensein von ernsten Mängeln in seinem Wesen. Die Gestalt des Propheten im Traum ist wie ein mit Licht („nur“) voller Spiegel. Der Schlafende sieht darin die wahrhafte Lage der Sachen seines Inneren, sieht sein Wesen, seine Mängel, seine Fehler.”[34]
Auch wird in einigen glaubwürdigen Hadithen ergänzt: „…und dieser Mensch wird mich im Wachen sehen”, das heißt derjenige, der den Propheten im Traum sieht, wird am Tage der Abrechnung aus der Zahl der Anhänger des letzten Propheten und des Gesandten erwählt werden,“ – so erläuterten Gelehrte. Und es gibt noch eine Riwajah: „…er wird mich so sehen, als wäre das in Wirklichkeit,” das heißt augenscheinlich, glaubwürdig und natürlich.“[35]
[1] Die Gelehrten erläuterten: „Das Nehmen der Seele (ruch) bei einem Schlafenden ist eine Unterbrechung ihrer Verbindung mit dem äußerlichen Teil des Körpers. Das Nehmen der Seele bei einem Sterbenden ist eine vollkommene Unterbrechung der Verbindung der Seele mit dem Körper, sowohl eine äußerliche, als auch eine innerliche. Der Prophet Muhammad sagte: „Wenn man den Körper des Verstorbenen auf die Beerdigungsbahre legt, so schwebt seine Seele über ihm mit Worten: „O meine Familie! O meine Kinder!” Siehe: Al-‘Aini B. ‘Umda al-kari scharch sahih al-buchari. B.4, S.244,245.
[2] Siehe: Al-Kurtubi A. Talhys sahih al-imam muslim [Die verringerte Hadithensammlung von Imam Muslim]: In 2 B. Kairo: as-Salam, 1993, B.2, S.989, Kapitel ¹32, Hadith ¹10; at-Tirmidhi M. Sunan at-tirmidhi. S.662, Hadith ¹2299.
[3] Gerade die Prophezeiung. So wird es in allen Hadithen zu diesem Thema erwähnt. Den Propheten (den Verkündern) wurde Geheimes, Verborgenes, Unbekanntes geöffnet, und auch was die Menschen in der Zukunft erwartet (al-gaib). Sie gehörten nicht zu denjenigen, durch die die göttlichen Vorschriften gegeben wurden. Die Vorschriften wurden einzelnen Völkern oder der ganzen Menschheit durch die Gottesgesandten gegeben.
Der Vorhang vor dem Unbekannten (al-gaib) kann gerade für gerechte und zum Allmächtigen nahe Menschen ein bisschen geöffnet werden. Siehe: Al-‘Aini B. ‘Umda al-kari scharch sahih al-buchari. B.20, S.12. Ausführlicher lesen Sie bitte weiter.
[4] Hadith von Abu Huraira, Hadithensammlung von al-Buchari. Siehe: At-Tabrisi M. Mishkat al-massabich [Nische der Leuchten]: In 4 B. Beirut: al-Fikr, 1991, B.2, S.519, Hadith ¹4606. Auch siehe: At-Tirmidhi M. Sunan at-tirmidhi. S.657, Hadith ¹2277.
[5] Entsprechend den Regeln der arabischen Grammatik, wenn die Rede in einem Satz von Männern ist, so werden auch Frauen gemeint, mit Ausnahme der Fälle, wenn es einen Vorbehalt gibt oder wenn dies nach physiologischen oder anderen Gründen unmöglich ist. Wenn die Rede aber von Frauen ist, so werden Männer hier nicht gemeint. Siehe: Al-‘Aini B. ‘Umda al-kari scharch sahih al-buchari. B.20, S.8,24; Al-Askaljani A. Fath al-bari bi scharh sahih al-buchari: In 15 B., Ò.14, S.385,387; At-Tabrisi M. Mishkat al-massabich. B.2, S.519, Hadith ¹4608.
[6] Hadith von ‘Ata ibn Jassar, Hadithensammlung von Imam Malik. Siehe: Imam Malik. Al-muwatto [Allgemeinverständliches]. Beirut: Ichja al-‘ulum, 1990, S.728, Hadith ¹1783; at-Tirmidhi M. Sunan at-tirmidhi. S.657, Hadith ¹2275.
[7] Siehe: den Heiligen Koran, 12:36,43; Al-‘Aini B. ‘Umda al-kari scharch sahih al-buchari. B.20, S.8,15; Al-Askaljani A. Fath al-bari bi scharh sahih al-buchari. B.14, S.386,408; Nusha al-muttaqin. Scharch riad as-salihin [Der Spaziergang der Gerechten. Der Kommentar zum Buch „Gärten der Frommen”]: In 2 B. Beirut: ar-Risala, 2000, B.1, S.572, der Kommentar zum Hadith ¹839.
[8] Siehe: Al-‘Aini B. ‘Umda al-kari scharch sahih al-buchari. B.20, S.18-20; Al-Askaljani A. Fath al-bari bi scharh sahih al-buchari. B.14, S.410,411, Hadithe ¹¹6993, 6994, 6996, 6997; at-Tirmidhi M. Sunan at-tirmidhi. S.658, Hadith ¹ 2281; Al-Kurtubi A. Talhys sahih al-imam muslim. B.2, S.988, Kapitel ¹32, Hadithe ¹¹7,8.
[9] Siehe: Al-Askaljani A. Fath al-bari bi scharh sahih al-buchari. B.14, S.416.
[10] Siehe: Al-Kurtubi A. Talhys sahih al-imam muslim. B.2, S.987, Kapitel ¹32, Hadith ¹3; at-Tirmidhi M. Sunan at-tirmidhi. S.657, Hadithe ¹¹ 2275,2296.
[11] Ausführlicher siehe weiter.
[12] Siehe: At-Tirmidhi M. Sunan at-tirmidhi. S.658, Hadith ¹2279.
[13] Zum Beispiel, der Traum des Propheten Yusuf (Josef) in seiner Kindheit, als er elf Sterne, die Sonne und den Mond vor ihm niederfallen sah (siehe, den Heiligen Koran, 12:4). Damals war der künftige Prophet nur zwölf Jahre alt. Der Sinn des Traums wurde ihm nach einigen Annahmen in vierzig Jahren und nach anderen – in achtzig Jahren vollkommen geöffnet. Siehe: Al-‘Aini B. ‘Umda al-kari scharch sahih al-buchari. B.20, S.13.
[14] Einige Gelehrten wiesen auf das folgende Kriterium: „Der Gedanke, die Idee, der Traum, die vom Schöpfer kommen, sind standfest, sie werden mit Schwanken, Unklarheit, Verwirrung nicht begleitet. Das aber, was von Satan kommt, ist nicht standhaft, wird mit Durcheinander und Verwirrung begleitet.” Al-Askaljani A. Fath al-bari bi scharh sahih al-buchari. B.14, S.417.
[15] Unter „spucken“ versteht man, mit Luft, nicht mit Speichel zu spucken. Diese Handlung symbolisiert ein verächtliches Verhalten den Intrigen Satans gegenüber und eine Entfernung von sich des satanischen Übeles (des satanischen Einflusses). Siehe: Al-‘Aini B. ‘Umda al-kari scharch sahih al-buchari. B.20, S.10,11; Al-Askaljani A. Fath al-bari bi scharh sahih al-buchari. B.14, S.396; Nusha al-muttaqin. Scharch riad as-salihin. B.1, S.573, Hadith ¹842.
[16] In einem von den Hadithen ist es beigefügt: „...soll er aufstehen und ein Gebet verrichten”, das heißt, er soll zwei Rak’a eines freiwilligen zusätzlichen Gebetes verrichten. Siehe: Al-Kurtubi A. Talhys sahih al-imam muslim. B.2, S.988, Kapitel ¹32, Hadith ¹3; at-Tirmidhi M. Sunan at-tirmidhi. S.661, Hadith ¹2296.
[17] Hadith von Abu Katada, Hadithensammlungen von al-Buchari und Muslim. Siehe: Al-‘Aini B. ‘Umda al-kari scharch sahih al-buchari. B.20, S.10,25; Al-Askaljani A. Fath al-bari bi scharh sahih al-buchari. B.14, S.393,394, Hadithe ¹¹6984,6985; Imam Malik. Al-muwatto. S.729, Hadith ¹1784.
In der Hadithensammlung von Muslim wird ergänzt: „… und soll er die Lage des Körpers wechseln.” Siehe: Al-Kurtubi A. Talhys sahih al-imam muslim. B.2, S.987, Kapitel ¹32, Hadith ¹1; At-Tabrisi M. Mishkat al-massabich. B.2, S.519, Hadith ¹4613. siehe auch At-Tirmidhi M. Sunan at-tirmidhi. S.658, Hadith ¹2282; Nusha al-muttaqin. Scharch riad as-salihin. B.1, S.573, Hadith ¹841.[18] Siehe: Al-Kurtubi A. Talhys sahih al-imam muslim. B.2, S.987, Kapitel ¹32, Hadith ¹1.
[19] Siehe: At-Tabrisi M. Mishkat al-massabich. B.2, S.519,520, Hadith ¹4614. Diese Worte von Muhammad ibn Sirin sind die Worte des Propheten Muhammad, die von Abu Huraira übertragen wurden. Siehe: At-Tirmidhi M. Sunan at-tirmidhi. S.657, Hadith ¹2275.
[20] Siehe: Al-‘Aini B. ‘Umda al-kari scharch sahih al-buchari. B.20, S.12; Nusha al-muttaqin. Scharch riad as-salihin. B.1, S.572, der Kommentar zum Hadith ¹838.
[21] Hadith von Dshabir, Hadithensammlung von Muslim. Siehe: Al-Kurtubi A. Talhys sahih al-imam muslim. B.2, S.989, Hadith ¹9;
At-Tabrisi M. Mishkat al-massabich. B.2, S.520, Hadith ¹4616.
[22] Hadith von Àíàñà; Hadithensammlung von Muslim. Siehe: Al-Kurtubi A. Talhys sahih al-imam muslim. B.2, S.990,991, Kapitel ¹32, Hadith ¹12; At-Tabrisi M. Mishkat al-massabich. B.2, S.520, Hadith ¹4617.
[23] Hadith von Umma al-‘Ala’; Hadithensammlung von al-Buchari. Siehe: Al-‘Aini B. ‘Umda al-kari scharch sahih al-buchari. B.20, S.24; At-Tabrisi M. Mishkat al-massabich. B.2, S.521, Hadith ¹4620.
[24] Waraka ibn Nafwal. Er war ein sehr frommer und in der Religion sachkundiger Mensch. Bis zum Anfang der prophetischen Mission von Muhammad war er ein Christ. Er las die Bibel in Iwrith und übersetzte sie ins Arabische. Er war einer der ersten, die über den Anfang der göttlichen Offenbarungen erfuhren, und bestätigte ihre Wahrhaftigkeit. Siehe: Al-‘Aini B. ‘Umda al-kari scharch sahih al-buchari. B.20, S.7.
[25] Siehe: At-Tirmidhi M. Sunan at-tirmidhi. S.660, Hadith ¹2293.
[26]] Hadith von ‘Ukailija; Hadithensammlung von at-Tirmidhi. Siehe: At-Tirmidhi M. Sunan at-tirmidhi. S.659, Hadithe ¹¹2283,2284; Nusha al-muttaqin. Scharch riad as-salihin. B.1, S.573, der Kommentar zum Hadith ¹841.
[27] Siehe: Nusha al-muttaqin. Scharch riad as-salihin. B.1, S.574, Hadith ¹844.
[28] Siehe: den Heiligen Koran, 12:100, 101; Al-‘Aini B. ‘Umda al-kari scharch sahih al-buchari. B.20, S.13.
[29] Hadith von ‘Ukailija; Hadithensammlung von at-Tirmidhi. Siehe: At-Tirmidhi M. Sunan at-tirmidhi. S.659, Hadithe ¹¹2283,2284; Nusha al-muttaqin. Scharch riad as-salihin. B.1, S.573, der Kommentar zum Hadith ¹841.
[30] Hadith von Abu Ssa‘id; Hadithensammlungen von Akhmad, at-Tirmidhi etc. Ibn Habban sprach über die Glaubwürdigkeit dieses Hadithes. Siehe: Al-‘Aini B. ‘Umda al-kari scharch sahih al-buchari. B.20, S.20;
At-Tirmidhi M. Sunan at-tirmidhi. S.658, Hadith ¹2279.
[31] Siehe: Al-‘Aini B. ‘Umda al-kari scharch sahih al-buchari. B.20, S.23.
[32] So sprach Imam an-Nawawi. Siehe: Al-‘Aini B. ‘Umda al-kari scharch sahih al-buchari. B.20, S.19.
[33] Siehe: Al-‘Aini B. ‘Umda al-kari scharch sahih al-buchari. B.20, S.18.
[34] Siehe: Al-Askaljani A. Fath al-bari bi scharh sahih al-buchari. B.14, S.415.
[35] Siehe: Al-‘Aini B. ‘Umda al-kari scharch sahih al-buchari. B.20, D.18; Al-Askaljani A. Fath al-bari bi scharh sahih al-buchari. B.14, S.410, Hadithe ¹¹6993,6994, auch S.414; Al-Kurtubi A. Talhys sahih al-imam muslim. B.2, S.988, Kapitel ¹32, Hadith ¹7.
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