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Die Welt der Engel
Der Glaube an die Existenz der Engel ist einer der sechs Glaubensartikel im Islam. Im Heiligen Koran ist gesagt:
„Es ist keine Frömmigkeit (Güte, Edelmut, Gottgläubigkeit)[1], wenn ihr eure Angesichter beim Gebet in Richtung Osten oder Westen wendet; Frömmigkeit (Edelmut, Gottgläubigkeit) ist vielmehr, dass man an Allah[2], an den Jüngsten Tag, an die Engel, an die Schriften [an die Wahrhaftigkeit der Heiligen Schriften: des Psalters, der Tora, des Evangeliums und des Korans] und an die Propheten glaubt und von seinem [gewissenhaft erworbenen] Besitz – obwohl man ihn liebt [obwohl man ihn mit Mühe erwirbt, obwohl man Mittel für verschiedene persönliche Bedürfnisse sammelt und spart, obwohl man seinen Wohlstand zu vermehren strebt] – [den Bedürftigen gibt:] den Verwandten, den Waisen [indem man ihnen in erster Linie beim Erwerb der Lebensselbstständigkeit hilft: bei ihrer Erziehung, bei ihrer Ausbildung, bei der Arbeitssuche], den Armen[3], dem Sohn des Weges, den [wirklich mittellosen] Bittenden[4] und (für den Freikauf von) Sklaven[5] gibt, dass man das [obligatorische] Gebet verrichtet und die Zakah entrichtet. Es sind diejenigen, die ihr Versprechen (ihre Vereinbarungen, ihre Verpflichtungen) einhalten, wenn sie es gegeben haben; und diejenigen, die in Elend und Not (während materieller Krisen, während einer totalen Verarmung), in Leiden [zum Beispiel während einer Krankheit, beim Verlust eines nahen Menschen], und in Perioden des erbitterten Kampfes (wenn man Tapferkeit und Unerschrockenheit braucht) geduldig sind; sie sind es, die wahrhaftig [wenn sie sich vor Gott als Gläubige erklären] und gottesfürchtig sind.“ (siehe, den Heiligen Koran, 2:177)
Die Welt der Engel ist eine abgesonderte, zu uns parallele Welt, die sich mit unserem menschlichen Weltall überschneidet und zusammenwirkt. Sie hat andere Gesetze, die Gesetze der Physik wirken darin nicht. Die Engel sind aus Licht erschaffen, sie sind geschlechtslos, unglaublich stark und sind in allem dem Herrn der Welten ergeben. Sie begleiten Menschen im Laufe ihres irdischen und jenseitigen ewigen Lebens, helfen ihnen, schützen sie oder weisen sie auf Befehl des Schöpfers zurecht. Sie sind nach ihren physischen Möglichkeiten unvergleichbar mächtiger als Menschen und Dschinns. Im Heiligen Koran sind die Engel als „die höchste Gesellschaft” bezeichnet.[6] Alle Engel ohne Ausnahme sind ganz sündenlos, es kann unter ihnen keine gefallenen Engel geben.[7]
Die Engel und der Allmächtige Schöpfer
„Die Engel sind nicht zu stolz, dem Allmächtigen zu dienen [das ist für sie ganz natürlich], noch werden sie lustlos sein. Sie verherrlichen Ihn bei Nacht und Tag und sie lassen darin nicht nach (sie werden dadurch weder schwach noch träge)“. (siehe, den Heiligen Koran, 21:19, 20)
„Er ist es, Der euch [Menschen] den Blitz in Furcht [als ein Machtsymbol] und Hoffnung sehen lässt [indem Er euch streben lässt, euch an Ihn zu wenden, flehend um die Hilfe zu bitten]; und Er lässt die schweren Gewitterwolken aufsteigen. Und der Donner lobpreist Seine Herrlichkeit; und genauso lobpreisen Ihn die Engel in Ehrfurcht. Und Er sendet die Blitzschläge und trifft damit, wen Er will. Streiten sie über Allah?! Er ist der Besitzer der unglaublichen Macht, der Kraft“. (siehe, den Heiligen Koran, 13:12, 13).
Die Engel und die Zeit
„Die Engel und Gibril (Erzengel Gabriel) steigen zu Ihm auf [zum Allmächtigen, das heißt zur Stelle, wo sie göttliche Hinweise bekommen; zum Ort „der Versammlung”] in einem Tage, dessen Ausmaß [im Vergleich zur irdischen Zeit] fünfzigtausend Jahre [der Erdzeitrechnung] beträgt. [Das heißt, wenn man sich vorstellt, dass sich Menschen vornehmen werden, dorthin zu fliegen, wenn auch sogar mit supertechnologischen Flugapparaten unter Berücksichtigung der heutzutage unvorstellbaren, aber morgen vollkommen realen Errungenschaften in der Raumfahrt, so wird man nichtsdestoweniger fünfzigtausend Jahre brauchen, um diese Entfernung zu überwinden, und Menschen verfügen über solch eine Unmenge Zeit aber nicht].“ (siehe, den Heiligen Koran, 70:4).
Die Engel und die Propheten
„Und keinem Menschen steht es zu, dass der Allmächtige zu ihm sprechen sollte, außer durch göttliche Eingebung [die ins Herz, in die Vernunft eines Propheten oder eines Gottesgesandten durchdringt] oder hinter einem Vorhang [der solche verschiedene Substanzen wie Mensch und Gott trennte] oder, indem Er einen Engel schickt, um durch Sein Geheiß zu offenbaren, was Er will; Er ist Erhaben, Allweise.“ (siehe, den Heiligen Koran, 42:51).
Die Engel und der Mensch
„Jeder Mensch hat Engel [Beschützer] vor und hinter sich, die einander [tags und nachts] ablösen. [Ihre Hauptfunktion besteht darin, dass sie im bestimmten Maß und laut den Gottesbefehlen die Menschen von Unannehmlichkeiten und auch von der Vollziehung der Sünden und der Verbrechen beschützen, aber sie sind nicht im Stande, einen Menschen zu zwingen und ihn zu leiten. Er entscheidet selber, wie er handeln wird.] Sie behüten ihn auf Allahs Geheiß [außer in den Umständen und Unannehmlichkeiten, durch die ein Mensch laut der Weisheit und der Allwissenheit des Schöpfers durchgehen soll und sich darin äußern soll].” (siehe, den Heiligen Koran, 13:11)
„Und über euch sind wahrlich Engel, die [eure Taten und Handlungen] beschützen. Sie sind edle Schreibende, die wissen, was ihr tut.“[8] (siehe, den Heiligen Koran, 82:10-12)
Tagsüber befinden sich neben einem Menschen zwei Schutzengel, die in der Nacht von zwei anderen abgelöst werden. Der eine von zwei Engeln befindet sich üblicherweise vor dem Menschen und der zweite hinter dem Menschen.
Die aufnehmenden Engel, die sich mit dem Menschen ständig aufhalten, sind auch zwei, die in der Nacht von zwei anderen abgelöst werden. Der eine sitzt rechts und der andere sitzt links. Der Rechte schreibt die guten Taten nieder, der Linke – die Sünden und die Vergehen. Übrigens ist der Rechte dem Linken gegenüber der Obere.[9]
„Die zwei aufnehmenden Engel schreiben alles [alle Worte, Taten und Handlungen] nieder, zur Rechten und zur Linken [eines Menschen] sitzend. Spricht er kein Wort aus, ohne dass neben ihm ein Aufpasser wäre, der stets bereit ist, es aufzuzeichnen [die Engel beachten alles, schreiben alles nieder, es wird nichts verloren].“ (siehe, den Heiligen Koran, 50:17, 18).
Der Wechsel der Engel geschieht während der Zeitabschnitte des Morgengebets und des Nachmittagsgebets. Der Prophet Muhammad (Allahs Friede und Segen sei mit ihm) sagte: „Eine Gruppe der euch beschützenden Engel löst eine andere in der Nacht und am Tag ab. Sie versammeln sich [den verantwortungsvollen Posten abgebend bzw. übernehmend] während des Morgengebets und während des Nachmittaggebets. Danach fliegen die befreiten Engel hinauf. Der Allmächtige wird sie fragen, obwohl er über alle Angelegenheiten jedes Menschen vollkommen unterrichtet ist: „In welchem Zustand haben Sie den Menschen gelassen?” [Bezüglich der betenden Menschen und in der Tat wissenden, was das Pflichtgebet ist, wird die Antwort der Engel folgende sein]: „Wir haben sie verlassen, während sie beteten [oder vorhatten, zu beten, nachdem sie ihre Angelegenheiten beendet und eine günstige Gelegenheit für die termingemäße Vollziehung des Gebets ergriffen haben][10], und wir sind [zur neuen Schicht] zurückgekehrt und haben sie auch im Gebet angetroffen”.[11]
Die Engel und die Liebe des Allmächtigen zu den Menschen
„Wenn der Allmächtige Schöpfer einen Menschen [für seine Bestrebungen, Absichten, Taten oder Handlungen] liebgewinnt, so wird Er sich zu Gibril (Erzengel Gabriel) wenden: „Ich liebe diesen Menschen, so liebe ihn auch”. [Eine der zentralen Persönlichkeiten in der Welt der Engel] Gibril wird die besten Gefühle für diesen Menschen hegen und wird im Himmel rufen: „Wahrhaftig, Allah (Gott, Herrgott) liebt diesen Menschen, so liebt ihn auch!” Und die Bewohner des Himmels werden ihn lieben, und er wird den Segen auf der Erde bekommen [was er auch tun werde, alles, was für ihn nötig und nützlich ist, wird ihm gelingen].”[12]
Die Engel und die gläubigen Menschen
„Wahrlich, diejenigen, die (1) sagen: „Unser Herr ist Allah (Gott, der Schöpfer)“, und die (2) sich dann aufrichtig verhalten [die ihre Frömmigkeit durch ihre Taten und ihre Bestrebungen bestätigen] – zu ihnen steigen die Engel [der Gnade des Allmächtigen] nieder [und sprechen]: „Fürchtet euch nicht und seid nicht traurig, und erfreut euch des Paradieses, das euch verheißen wurde. Wir sind eure Beschützer [eure sichere Unterstützung und euer Beistand] im irdischen Leben und im Jenseits [ab jetzt sind wir mit euch für immer]. Im Paradies werdet ihr alles haben, was ihr euch wünscht, und in ihm werdet ihr alles haben, wonach ihr verlangt; (dies ist) eine Bewirtung eines Vergebenden, Barmherzigen.“ (siehe, den Heiligen Koran, 41:30-32).
„O ihr, die ihr glaubt! Gedenkt Allahs in häufigem Gedenken [nicht soviel mit Worten, wie mit eurem Zustand, eurer Weltanschauung, eurer anregenden Motivation, euren Zielen und euren Aufgaben, aber erinnert dabei, dass das Leben dem Menschen nur einmal gegeben ist und der Herr darin ein unversiegbares Potential des Schönen, des Interessanten, des Guten gelegt hat] und lobpreist Ihn morgens und abends. [Erinnert!] Er ist es, Der euch segnet, und Seine Engel bitten für euch, [und beides] um euch aus den mehrschichtigen Finsternissen [der Sünde, der Verwirrung, des Leidens, der Ängste u.ä.] zum Licht zu führen [wenn man rosige Aussichten sieht, herzliche Freude empfindet, wenn das Leben hervorsprudelt und man mit dem Geschehenen völlig zufrieden ist]. Und Er (der Schöpfer) ist Barmherzig mit den Gläubigen.“ (siehe, den Heiligen Koran, 33:41-43).
„[Es gibt die Engel, die den Thron „tragen“[13], ihn verwalten, dafür sorgen, mit dieser größten Schöpfung des Herrn wirtschaften]. Die, die den Thron „tragen“ [und das ist eine der größten Schöpfungen des Allmächtigen; die Erde ist im Vergleich dazu einem Kreisel ähnlich, der in die Mitte einer riesigen Wüste geworfen ist], und die [Engel], die ihn umringen, preisen das Lob ihres Herrn voll Dankbarkeit und glauben an Ihn vollkommen und erbitten Vergebung für jene, die gläubig sind: „Unser Herr, Du umfasst alle Dinge mit Barmherzigkeit und Du weißt alles. Vergib denen, die bereuen und Deinem Weg folgen, und bewahre sie vor den Qualen der Hölle.” (siehe, den Heiligen Koran, 40:7)
Der Prophet Muhammad (Allahs Friede und Segen sei mit ihm) hat verkündet: „Wenn ein Mensch für einen anderen in dessen Abwesenheit bittet, so begleiten die Engel dieses Flehen mit der Bitte: „Herr, nimm sein Flehen an, und beschenke auch ihn damit [gib auch ihm, was er für seinen Genossen, seinen Freund, seinen Bruder oder für einen anderen Menschen bittet].”[14]
Die Engel und der betende Gläubige
Der Prophet Muhammad (Allahs Friede und Segen sei mit ihm) hat verkündet: „Die Engel bitten für jeden von euch, solange er nicht von der Stelle geht, auf der er das Gebet-Namaz verrichtet hat, und solange sein Zustand der rituellen Reinheit nicht verletzt wird. Sie bitten den Allmächtigen: „O Herr, verzeih die Versündigungen dieses Menschen, begnadige ihn.”[15]
Die Engel und das Freitagsgebet
„Am Freitag [während des Freitagsgebets und der Ansprache] stehen die Engel auf den Eingängen jeder Moschee und zeichnen die darin eintretenden Menschen einen nach dem anderen [in die Listen der Gesegneten] auf. Die frühzeitig Kommenden [innerhalb einer Stunde bis zum Anfang der Freitagsansprache] bekommen vom Allmächtigen mehr wohltuende Vergeltung. Wenn der Imam vor die Leute kommt und sich setzt [um sie anzusprechen], rollen die Engel ihre Listen zusammen und beginnen, aufmerksam zu hören.“[16]
Die Engel und die freigebigen Menschen
„Jeden Morgen steigen zwei Engel [auf die Erde] herab. Einer von ihnen bittet den Allmächtigen: „O Herr, gib dem freigebigen Menschen[17] einen bedeutenden Gewinn (hohe Dividenden) [im materiellen oder geistigen Sinne, ihn von Unannehmlichkeiten und Unglücken fernhaltend]!” Der zweite sagt: „O Herr, gib dem Geizigen einen Schaden, einen Verlust.”[18]
Die Freigiebigkeit soll natürlich in erster Linie zur Familie, zu den Verwandten, zu den Gästen und beim Vollzug der gerechten Taten gezeigt werden.[19]
Die Engel und die Nacht der Macht
Im Monat des Fastens gibt es eine majestätische Nacht – die „Lailat-ul-Qadr“, wenn die Anbetung an den Allmächtigen wie auch eine beliebige vortreffliche Tat mehr bedeutend sind, als wenn sie im Laufe von tausend Monate getan würden. Im Heiligen Koran ist gesagt:
„Wahrlich, Wir haben ihn [den Heiligen Koran][20] herabgesandt in der Nacht von Al-Qadr.
Und was lehrt dich [o Muhammad] wissen, was die Nacht von Al-Qadr ist?
Die Nacht von Al-Qadr ist besser als tausend Monate!
In ihr steigen die Engel und [selbst] Gibril (Gabriel) herab mit der Erlaubnis ihres Herrn zu jeglichem Geheiß.
Frieden (oder – in dieser Nacht tritt der Frieden, die Ruhe in jede Sache ein)[21]
Sie [dauert] bis zum Anbruch der Morgenröte.“ (siehe, den Heiligen Koran, 97).
Das Wort „al-Qadr“ kann man auch wie „die Enge“ übersetzen, das heißt „die Nacht der Enge”. Diese Bedeutung des Wortes berücksichtigend sagten die Gelehrten: „In dieser Nacht steigt auf die Erde so eine riesige Menge der Engel herab, dass es ihnen einfach „eng” wird.“
Sie haben Flügel
„Alles Lob gebührt Allah, dem Schöpfer der Himmel und der Erde, Der die Engel, mit je zwei, drei und vier Flügeln, zu Boten [eine Art vom Bindeglied zwischen Gott und Propheten; zwischen Menschen, Dschinns und Ihm selbst, zum Beispiel, während der Geburt, der Überwindung der Schwierigkeiten, im Augenblick des Todes] gemacht hat. Was Er wünscht, macht er zahlreicher. Er (der Herr der Welten) ist im Stande, absolut alles zu tun [sowohl das mit dem Verstand Vorstellbare, als auch das Unvorstellbare].“ (siehe, den Heiligen Koran, 35:1)
„Was Er wünscht, macht er zahlreicher.” Wenn der Prophet Muhammad (Allahs Friede und Segen sei mit ihm) den Engel Gibril (Gabriel) gesehen hat, der mit der Gottesoffenbarung gekommen ist, so hatte er sechshundert Flügel, zwischen jedem deren Paare war der Abstand, der dem zwischen dem Sonnenaufgang und dem Sonnenuntergang gleich ist.[22]
Die Engel und das Erwerben der Kenntnisse
Der Prophet Muhammad (Allahs Friede und Segen sei mit ihm) sagte: „Wahrhaftig, und es unterliegt keinem Zweifel, dass die Engel ihre Flügel vor denjenen ausbreiten, die [vor Gott aufrichtig und zielstrebig] den Weg des Erwerbs der Kenntnisse gehen [und das sind entweder eine Schule, oder eine Hochschule, oder eine Doktorstufe oder wissenschaftliche Eröffnungen]. Damit zeigen sie ihr Wohlwollen zu solchen Menschen, ihre Zufriedenheit mit ihnen”.[23]
Die Engel und unsere Sünden
Die Engel, die unsere Vergehen aufschreiben, warten einige Zeit und zeichnen sie nicht auf. Der Prophet Muhammad (Allahs Friede und Segen sei mit ihm) sagte:
„Wenn ein Gläubiger eine Sünde begeht, so wartet der [aufschreibende] Engel drei Stunden. Wenn der Mensch im Laufe dieser Zeit bereut und den Allmächtigen um Verzeihung bittet [und auch alles von ihm abhängige macht, um seine Sünde zu berichtigen], so wird das Vergehen annuliert und wird am Tag der Abrechnung nicht zur Ursache von Qualen und Leiden werden“.[24]
Die Engel und die physische Kraftlosigkeit des Menschen
Der Prophet Muhammad (Allahs Friede und Segen sei mit ihm) sagte: „Für jedermann, der Gott ergeben ist [, gilt folgendes]: Wenn ein Leiden seinen Körper trifft [ihn schwächt, ihn in Bewegung, in Aktivität einschränkt], so befiehlt der Herrgott den Schutzengeln [dieses Menschen]: „Solange er in meine Fesseln gefesselt ist, schreibt ihm für jeden Tag und jede Nacht soviel Gutes an, soviel er gewöhnlich getan hat, solange er gesund war“.[25]
Die Engel und Bilder mit Lebewesen
Der Prophet Muhammad (Allahs Friede und Segen sei mit ihm) sagte:
„Die Engel [der Gnade des Allmächtigen][26] treten nicht in die Räume ein, wo sich „tamathil“, „tasawir” befinden[27]”;[28]
„Die Engel treten nicht in die Räume ein, wo sich „sura“ befindet[29]”;[30]
„Die Engel treten nicht in den Raum ein, wo sich der Hund oder „tasawir” befindet[31]”;[32]
„Die Engel treten nicht in den Raum ein, wo sich der Hund oder „sura” befindet[33]”.[34]
Bei der Erläuterung dieser Hadithe wird eine sehr interessante Meinung von Imam al-Hattabi angeführt: „Die Engel (der Gnade des Allmächtigen) treten in jene Häuser nicht ein, wo sich die Bilder (oder die Statuetten) befinden, die vom Gesichtspunkt der Religion verboten sind. Aber zum Beispiel die Bilder (oder die Statuetten), die keine deutlichen Konturen der Gesichter haben oder ohne irgendwelche Aufmerksamkeit, nachlässig[35] verwendet werden, behindern die Anwesenheit der Engel nicht“.[36]
Die Engel und die Waffe
Der Prophet Muhammad (Allahs Friede und Segen sei mit ihm) sagte: „Wahrhaftig verfluchen die Engel denjenigen, der auf einen anderen eine Waffe richtet, selbst wenn es sein verwandter Bruder ist [das heißt unabhängig davon, ob das eine ernste Bedrohung oder ein Scherz ist, ist eine derartige Handlung strengstens unzulässig. Eine Ausnahme ist der offizielle Krieg, wenn man sich selber, seine Verwandten und seine Heimat gegen einen treulosen Feind verteidigen muss].”.[37]
Die Engel und Atheisten
Im Laufe ihres ganzen Lebens werden die Ungläubigen wie auch die Gläubigen von Engeln behütet, geschützt; ihre Taten werden von Engeln aufgeschrieben; sie leben in einer gewöhnlichen Wechselwirkung zwischen der Welt der Menschen und der Welt der Engel, aber wenn der Tod zu einem Atheisten oder zu einem Heiden kommt, und falls er an den Allmächtigen Schöpfer nicht fest glaubt, falls er die Grundlagen des Glaubens nicht begreift, so werden sich das Verhalten der Engel ihm gegenüber und ihre Gestalt drastisch verändern: „Wie aber [werden die Gottlosen sich verteidigen oder sich rechtfertigen; im welchen Zustand werden sie sich befinden], wenn die Engel sie töten werden und dabei sie ins Gesicht und auf den Rücken [mit metallischen Keulen] schlagen werden [was aber in der nicht materiellen Dimension geschehen wird]? Dies [dieses ungünstige Ergebnis] geschieht, weil sie dem folgten, was den Schöpfer erzürnte [sie nutzten ihr irdisches Wahlrecht und begingen lasterhafte und augenscheinlich sündhafte Taten], und das hassten, was Ihm wohlgefällig war. Selbst wenn in ihrem Leben etwas Gutes gewesen war, wurde das zunichte [der dicke Nebel der Sünden verhüllte alle hellen Schimmer ihres Lebens und die Abwesenheit der Grundlagen des Glaubens hat einen fetten Punkt an solch einem Ende gesetzt]”. (siehe, den Heiligen Koran, 47:27-28)
„Aber könntest du den Zustand der Sünder [der Tyrannen, die sich oder andere unterdrückten] sehen, wenn sie [während des Todeskampfes] in Schlünden der Schmerzempfindungen sind, die sie im Moment des Todes [während der Trennung der Seele vom Körper] ergreifen! Die Engel strecken ihre Hände[38] aus [und rufen]: „Liefert eure Seelen aus! [Die Seele will sich vom Körper nicht trennen, ihn verlassen, und dann beginnen die Engel, sie aus der körperlichen Materie gewaltsam herauszuziehen] Heute sei euer Lohn die Strafe der Schande als Vergeltung für das, was ihr an Falschem gegen den Allmächtigen gesprochen habt, und weil ihr euch hochmütig von Seinen Zeichen abgewendet habt.“ [Der Hauptteil der Strafe fängt mit dieser Periode an, und wenn der Mensch ohne Glauben und ohne seine Grundlagen gestorben ist, so werden seine Qualen niemals zu Ende gehen.] (siehe, den Heiligen Koran, 6:93).
Das Ende der Welt und der Tag der Auferstehung
„Es ertönte der Schall des Hornes, und alle, die in den Himmeln sind, und alle, die auf Erden sind, stürzten tot nieder; mit Ausnahme derjenigen, die der Allmächtuge ausnehmen will [vermutlich sind das einige Hauptengel, die später getötet werden]. Dann [nach einiger Zeit] ertönte der zweite Klang des Hornes, und da standen sie auf und schauten zu. [Die Welt der Seelen wird sich öffnen, und jede Menschenseele oder Dschinnseele wird sich in ihren neu geschaffenen Körper richten]” (siehe, den Heiligen Koran, 39:68).
„Und kaum war der [zweite] Schall des Hornes ertönt, so auferstanden sie sofort, unverzüglich aus ihren Gräbern und richteten sich zu ihrem Herrn mit Worten: „O wehe uns! Wer hat uns von unserer Liegestelle [von unseren Gräbern] erweckt (vom Schlafen erweckt)?“ [Man wird ihnen antworten:] „Das ist es, was der Allerbarmer verheißen hatte, und was die Gesandten wahrhaftig sagten.“ Es [das Auferstehen] wird wie nur ein einziger Schrei sein, und siehe, sie [die Menschen und die Dschinns] sind alle vor Gott [für die Antwort für ihr irdisches Leben] gesammelt.“ (siehe, den Heiligen Koran, 36:51-53).
Mit dem ersten alles lebende durchbohrenden Laut wird alles ausnahmslos in allen Welten nach Willen des Schöpfers getötet. Es wird erwähnt, dass zwischen der globalen Tötung und der danach folgenden absoluten Auferstehung aller Wesen vierzig Jahre sind. Aber welche Jahre dies sind, weiß nur der Allmächtige.[39] Der erste und der zweite Laut des Hornes gehören zu den direkten Funktion des Engels Israfil.
Können sie für einen Menschen oder für einen Dschinn Fürsprache einlegen?
„Und sie [sündhafte Unwissende] sagten: „Der Allerbarmer (Gott, Allah) hat einen Sohn.“ Was ihr nicht sagt [es ist so dumm]! Das liegt Ihm völlig fern [er braucht keine Kinder, die im Alter eine Stütze werden könnten, wie es bei Menschen ist]. Er hat geehrte Diener (Engel), sie kommen Ihm beim Sprechen nicht zuvor, und sie handeln nur nach Seinem Befehl [übrigens im Unterschied dazu, was man oft in Beziehungen zwischen Eltern und Kindern begegnen kann – die Abwesenheit des gegenseitigen Verständnisses, des Gehorsams].
Er weiß alles über sie, sowohl die Vergangenheit, als auch die Zukunft [Er benötigt sie nicht, Er weiß über sie absolut alles. Sie befinden sich unter Seiner vollen Kontrolle. Der Sinn ihrer Existenz: durch sie werden viele Facetten von unendlichen und vollkommenen Eigenschaften des Allmächtigen Schöpfers gezeigt].
Die Engel [wenn sie auch stimmberechtigt sind] legen keine Fürsprache ein außer für den, an dem Er Wohlgefallen hat [ungeachtet derer Macht und derer Größe], und sie zagen aus Furcht vor Ihm.“ (siehe, den Heiligen Koran, 21:26-28).
„Und wieviele Engel sind in den Himmeln! [Eine unzählige Menge!] [Aber] ihre Fürsprache [am Tag der Abrechnung für einen Menschen oder einen Dschinn] wird absolut nichts nützen [wird kein geringstes Gewicht, keine Bedeutung haben], außer nachdem der Allmächtige dem die Erlaubnis (dazu) gegeben hat, dem [aus der Anzahl von Menschen und Dschinns] Er will und der Ihm beliebt.“ (siehe, den Heiligen Koran, 53:26).
Die Engel und das Paradies
„Wahrlich, die Gottesfürchtigen werden sich in Paradiesgärten und an Paradiesquellen befinden. [Die Engel werden sich an sie wenden:] „Tretet hinein in Frieden und voller Sicherheit [hier gibt es keine weltliche Kriminalität, keinen Terrorismus, keinen Anschlag auf das fremde Leben oder auf das Eigentum]!“ Und Wir [sagt der Allmächtige Schöpfer, auf seine Größe hinweisend] haben hinweggenommen, was an Groll [Hass, Neid] in ihren Herzen sein mag [die bei jedem Menschen als eine irdische Prüfung waren, ob er diese Gefühle beherrschen könnte oder nicht]. [Die Bewohner des Paradieses] sitzen brüderlich [nach ihrem Geist und ihrer gegenseitigen Beziehung] einander gegenüber [was die Abwesenheit irgendeiner Missgunst zueinander zeigt]. Müdigkeit (Ermüdung, Leiden) wird sie darin nicht berühren, und sie werden dort [in diesem unbeschreiblichen Wohle und in Freuden] ewig verbleiben.“ (siehe, den Heiligen Koran, 15:45-48)
Die Engel und die Hölle
„Die Hölle wird von neunzehn Engeln überwacht. [Die erste Variante der Auslegung ist eine buchstäbliche Bedeutung des Satzes, wie es in der Aya angeführt ist; die zweite Variante: das sind neunzehn Engel-Leiter, die die Hölle verwalten, die Anzahl der ihnen untergeordneten Engel ist riesengroß; die dritte Variante: es sind dort neunzehn Abarten der Engel, und ihre allgemeine Zahl ist nicht bekannt].
Und Wir haben einzig und allein Engel [ausschließlich Vertreter der Welt der Engel] nach Unserem Willen zu Hütern der Hölle gemacht [betont der Allmächtige]. Und die Anzahl [die früher erwähnt wurde] ist (1) eine Art der Prüfung der ungläubigen Menschen [da sie, indem sie ihre Aufmerksamkeit auf dieser Zahl konzentrieren, nach neuen feinen Rechtfertigungen ihrer Hartnäckigkeit im Unglauben, in der Gottlosigkeit suchen werden: „Warum eben neunzehn?!” – obwohl sie sogar an die Existenz der Hölle nicht glauben], (2) eine Möglichkeit für die Leute der Schrift, Gewissheit [über die Wahrhaftigkeit der Mission des Propheten Muhammad] zu erreichen [da man diese Information in kanonischen Quellen des Judaismus und des Christentums finden kann], (3) auf dass die, die gläubig sind, an Glauben zunehmen, (4) und auf dass die Leute der Schrift und die Gläubigen nicht zweifeln, (5) und auf dass die, die in ihren Herzen Unsicherheit haben und die immer zweifeln, und die Ungläubigen fragen mögen: „Was meint Allah (Gott) mit diesem Gleichnis?“ So lässt der Allmächtige vom Weg des Glaubens abkommen, wen Er will [als Ergebnis ihrer eigenen Wahl, ihres Wunsches und ihres Eigensinns][40], und leitet recht, wen Er will [als Ergebnis ihrer Vernunft und ihrer Gerechtigkeit und auch vieles anderen].
Und keiner kennt die Heerscharen deines Herrn [d.h. eine wahre Anzahl der Engel, ihre Ausrüstung, ihre Macht, ihre Kraft] als Er allein. Dies [diese und die vorher angeführten Informationen, d.h. die Zahl „19” und die Existenz der Hölle] ist nur eine Ermahnung für die Menschen [für jeden der Menschen].“ (siehe, den Heiligen Koran, 74:30, 31)[41]
„O ihr, die ihr glaubt, rettet euch und die Euren [durch die Richtigkeit der Taten, durch eine gehörige Erziehung und durch das Vermeiden der offenbaren Sünden] vor einem Feuer, dessen Brennstoff Menschen und Steine sind [dessen Temperatur unvorstellbar hoch ist], worüber [nach dem Befehl des Allmächtigen] grobe, strenge [nicht nachgiebige, es ist unmöglich, sie zu rühren, zu bestechen oder zu erschrecken], gewaltige [neunzehn] Engel gesetzt sind, die Allah (Gott) nicht ungehorsam sind in dem, was Er ihnen befiehlt, und die alles vollbringen, was ihnen befohlen wird.“ (siehe, den Heiligen Koran, 66:6)
Zum Thema
Frage. Guten Tag, Sie haben gesagt, dass man sich sonnen darf, aber ich weiß, dass es sogar unerwünscht ist, zu Hause nackt zu bleiben, da in solch ein Haus die Engel nicht hereinkommen werden. Erklären Sie bitte. Danke im Voraus.
Antwort. Verstehen Sie bitte, dass man beim besten Willen die einfachste Situation in ein Problem verwandeln kann.
Falls Sie sich sonnen müssen, so sonnen Sie sich! Das Wesentliche ist, dass während dieses Prozesses Sie niemand sehen kann, außer Ihrem Mann und Ihren Kindern.
Was Engel betrifft, so sind das nicht die Engel-Beschützer, sondern die Engel der Gnade des Allmächtigen. Wie schnell sie weggehen können, ebenso schnell können sie sich zurückkehren. Außerdem kann der Allmächtige Ihre Nacktheit vor ihnen bedecken, und sie werden sie nicht bemerken und werden neben Ihnen bleiben.
Es ist verboten, aus erlaubten Dingen ein Problem zu machen, und um so mehr sie ohne wichtige Gründe in den Rang des Unerwünschten zu erheben, geschweige denn in den Rang des Verbotenen.
[1] In der Aya ist das Wort „birr” verwendet, dessen Sinn und dessen Bedeutung alle Formen von Edelmut, Güte, Frömmigkeit und alles gute umfasst, was einen Menschen zu Gott näher macht.
[2] Das Wort „Allah“ hat eine arabische Herkunft, es besteht aus zwei Teilen: aus dem bestimmten Artikel und dem Wort „Gott, Gottheit“. Mit dem Wort „Allah“ nennt ein beliebiger Moslem den Einheitlichen und Einzigen Schöpfer. In verschiedenen Sprachen nennen man Gott auf eigene Art, das Wesentliche aber ist es, dass mit diesem Wort die Einzigkeit des Allmächtigen gemeint wird und dass man mit Gott nur das verbindet, was Ihm und nur Ihm eigen ist.
[3] Der Arme („Miskin“) ist derjenige, der ein gewisses Eikommen hat, doch reicht ihm dieses Einkommen offenbar nicht, er kann damit seine notwendigsten Bedürfnisse nicht befriedigen, was ihn in eine gekränkte und manchmal demütigende Lage bringt.
[4] Ausführlich über die Bettelei siehe: Aljautdinow Sch. Die Realität (in russischer Sprache). S. 87-89.
[5] Der Islam als das Wertesystem hat den Prozess der Befreiung der Sklaven und der Hilfeleistung in ihrem Frei- und Unabhängigwerden bereits mehr als vor vierzehn Jahrhunderten in Gang gebracht. Einige „zivilisierte“ Funktionäre der Gegenwart schreiben dem Islam die Förderung der Sklaverei gewissenlos zu und wollen nicht das Wesen der Auslegung verstehen, indem sie sich von einzelnen informativen Kampagnen gängeln lassen, die die islamischen und allgemeinmenschlichen Werte diskreditieren. Diesen kann man anbieten, die historische Literatur zu lesen, um aufzuklären, welcher Staat von den modernen demokratischen Mächten sich wann gesetzlich und tatsächlich von der Sklaverei losgesagt hat.
[6] Siehe, z.B.: den Heiligen Koran, 37:8; Az-Zuhajli W. At-tafsir al-munir [Beleuchtendes Tafsir]: In 17 B. Damaskus: al-Fikr, 2003, B.12, S. 72, 77.
[7] Darin sind die muslimischen Gelehrten einmütig. Siehe, z.B.: Az-Zuhajli W. At-tafsir al-munir. B.1, S.141.
[8] Siehe auch, z.B.: den Heiligen Koran, 86:4; Az-Zuhajli W. At-tafsir al-munir. B.15, S.550, 554.
[9] Siehe, z.B.: Az-Zuhajli W. At-tafsir al-munir. B.7, S.134, 138, und auch B.4, S.245.
[10] Siehe, z.B.: Al-‘Askaljani A. Fath al-bari bi scharh sahih al-buhari [Die Eröffnung vom Schöpfer (für den Menschen im Verständnis des Neuen) durch Kommentare zur Hadithensammlung von al-Buhari]: In 18 B., Beirut: al-Kutub al-‘ilmijja, 2000, B.3, S.47.
[11] Hadith von Abu Huraira; Hadithensammlung von al-Buhari, Muslim etc. Siehe, z.B.: Al-‘Askaljani A. Fath al-bari bi scharh sahih al-buhari. B.3, S.42, Hadith ¹555.
[12] Hadith von Abu Huraira; Hadithensammlung von al-Buhari etc. Siehe, z.B.: Al-‘Askaljani A. Fath al-bari bi scharh sahih al-buhari. B.8, S.373, Hadith ¹3209.
[13] Siehe, z.B.: Az-Zuhajli W. At-tafsir al-munir. B.15, S.95.
[14] Hadith von Abu Darda’, Hadithensammlung von Abu Daud etc. Siehe, z.B.: Zaglul M. Mawsu'a atraf al-hadith an-nabawi asch-scharif [Die Enzyklopädie der Anfänge der edlen prophetischen Äußerungen]: In 11 B., Beirut: al-Fikr, 1994, B.1, S.308; Abu Daud S. Sunan abi daud [Hadithensammlung von Abu Daud]. Riad: al-Afkar ad-dawlija, 1999, S.182, Hadith ¹1534, „sahih“.
[15] Hadith von Abu Huraira; Hadithensammlung von al-Buhari, Muslim, Abu Daud, an-Nassai etc. Siehe, z.B.: Al-‘Askaljani A. Fath al-bari bi scharh sahih al-buhari. B.2, S.708, Hadith ¹445; al-Amir Aljaud-din al-Farissi. Al-ihsan fi takrib sahih ibn habban [Eine Edeltat in der Annäherung (zu den Lesern) der Hadithensammlung Ibn Habban]: In 18 B., Beirut: ar-Risala, 1991 (1997), B.5, S.48, Hadith ¹1753, „sahih”.
[16] Hadith von Abu Huraira; Hadithensammlung von al-Buhari etc. Siehe, z.B.: Al-‘Askaljani A. Fath al-bari bi scharh sahih al-buhari. B.8, S.374, Hadith ¹3211; B.3, S. 465-470, Hadith ¹881.
[17] Die Freigiebigkeit ist nicht immer zum materiellen Wohlstand verknüpft. Menschen mit freigebiger Seele, mit breiter, offener Natur trifft man seltener, als diejenigen, die fähig sind, etwas materielles zu geben.
[18] Hadith von Abu Huraira; Hadithensammlung von Akhmad, al-Buhari, Muslim etc. Siehe, z.B.: Al-‘Askaljani A. Fath al-bari bi scharh sahih al-buhari. B.4, S.388, Hadith ¹1442; al-Amir Aljaud-din al-Farissi. Al-ihsan fi takrib sahih ibn habban, B.8, S.124, Hadith ¹3333, „sahih”.
[19] Siehe, z.B.: Al-‘Askaljani A. Fath al-bari bi scharh sahih al-buhari. B.4, S.389.
[20] „Der Monat Ramadan ist es, in dem der Koran als Rechtleitung für die Menschen [aus einer wohlverwahrten Tafel auf die erste himmliche Ebene, eine der sieben existierenden Ebenen] herabgesandt worden ist und als klarer Beweis der Rechtleitung und der Unterscheidung [um die Wahrheit von der Lüge zu unterscheiden].“ (siehe, den Heiligen Koran, 2:185). Siehe, z.B.: Al-Hamsy M. Tafsir wa bajan [Kommentar und Erklärung]. Damaskus: ar-Raschid, S.496 und 598.
[21] Auch kann man unter Berücksichtigung der grammatikalischen Feinheiten so übersetzen: „Sie (die Nacht von Al-Qadr) ist Frieden (Sicherheit, Wohlergehen)”. Siehe, z.B.: Az-Zuhajli W. At-tafsir al-munir [Beleuchtendes Tafsir]: In 32 B. Damaskus: al-Fikr, 1991, B.30, S.332.
[22] Hadith aus der Hadithensammlung von Imam Muslim, glaubwürdig. Siehe, z.B.: Az-Zuhajli W. At-tafsir al-munir. B.11, S.559, 560.
[23] Siehe, z.B.: At-Tirmidhi M. Sunan at-tirmidhi [Hadithensammlung von Imam at-Tirmidhi]. Beirut: Ibn Hasm, 2002, S.978, Hadithe ¹3544, 3545, beide “hasan sahih”; al-Amir Aljaud-din al-Farissi. Al-ihsan fi takrib sahih ibn habban. B.4, S.148, õàäèñ ¹1319, „hasan”.
[24] Siehe, z.B.: as-Sujuty Dzh. Al-dzhami‘ as-sagyr. [Die kleine Sammlung]. Beirut: al-Kutub al-‘ilmijja, 1990, S.495, Hadith ¹8103, “sahih”; Zaglul M. Mawsu‘a atraf al-Hadith an-nabawi asch-scharif. [Die Enzyklopädie der Anfänge der edlen prophetischen Äußerungen]: In 11 B., Beirut: al-Fikr, 1994, B.9, S.290; al-Muntaqa min kitab at-targyb wa at-tarhib lil-munthiri: In 2 B., Kairo: At-tawsi‘ wa an-naschr, 2001, B.1, S.448, „sahih”.
[25] Siehe, z.B.: as-Sujuty Dzh. Al-dzhami‘ as-sagyr. S. 495, Hadith ¹8104, “sahih”; Zaglul M. Mawsu‘a atraf al-Hadith an-nabawi asch-scharif. B. 9, S. 289; al-Muttaqy A. Käns al-‘ummal [die Vorratskammer der Arbeiter]: in 18 B. Beirut: ar-Risalah, 1985, B. 3, S. 304, Hadith ¹6668.
[26] Die Schutzengel und die Engel, die alle Taten der Menschen aufschreiben, begleiten den Menschen ständig, aber schichtweise. Siehe: Al-‘Askaljani A. Fath al-bari bi scharh sahih al-buhari: In 18 B., B.11, S.579.
Auch sind die Kunstdarstellungen der Lebewesen, Statuen oder Denkmäler keine Hindernisse für die Engel, die die Seelen der Menschen wegnehmen. Siehe: Al-Kari‘ A. Mirkat al-mafatih scharh mischkat al-masabih: In 11 B., Beirut: al-Fikr, 1992, B.8, S.265.
[27] Das Wort „tamathil” wird vom Arabischen wie „die Statuen, die Statuetten, die Denkmäler” übersetzt, das heißt die Standbilder von Tieren oder Menschen, die (die Standbilder) einen Schatten haben. Aber meistens wird es wie „die Götze“ übersetzt. Das Wort „tasawir” ist in diesem Fall als das Synonym gebraucht. Siehe: Ibn Manthur. Lisan al-‘arab [Die Sprache der Araber]: In 15 B., Beirut: Sadir, 1994, B.4, S.473; Mu‘dshamu lugati al-fukaha’ [Das Wörterbuch der islamsrechtlichen Termini. Beirut: an-Nafais, 1988, S.146.
[28] Siehe: Al-Munthiri S. Muhtasar sahih muslim. S.408, Hadith ¹1364.
[29] Das Wort „sura” mit dem Buchstaben „sad” am Anfang wird vom Arabischen wie „die Gestalt, das Bild, die Darstellung, die Figur” übersetzt. Dieses Wort wird auch in der Bedeutung „das Gesicht“ verwendet. Siehe: Ibn Manthur. Lisan al-‘arab. B.4, S.473.
In islamswissenschaftlichen Werken wird dieses Wort mehr in der Bedeutung „schakl” (die Form, die Gestalt, die Figur) und „at-timthal al-mudshassam” (die Statue, das Monument, das Denkmal) verwendet. Früher bezeichnete die Mehrzahl der Gelehrten die Statuetten, die Denkmäler, die Monumente mit demselben Wort, wie auch zum Beispiel die Darstellung von Menschen oder Tieren auf einer Leinwand. Sie nannten es mit dem Wort „sura”. Siehe: Mu‘dshamu lugati al-fukaha’ [Das Wörterbuch der islamsrechtlichen Termini]. Beirut: an-Nafais, 1988, S.277, 278.
[30] Siehe: Siehe: Al-Munthiri S. Muhtasar sahih muslim. S.408, 409, Hadith ¹1365.
[31] Die Erklärung dieses Wortes siehe oben.
[32] Siehe: Al-‘Askaljani A. Fath al-bari bi scharh sahih al-buhari. In 18 B., B.11, S.578, Hadith ¹5949.
[33] Die Erklärung dieses Wortes siehe oben.
[34] Das Hadith ist in der Hadithensammlungen von Akhmad, at-Tirmidhi, an-Nassai und Ibn Madha angeführt. Siehe: as-Sujuty G. al-dshami‘ as-sagyr. S.578, Zadith ¹9758, „sahih”; al-Amir Aljaud-din al-Farissi. Al-ihsan fi takrib sahih ibn habban. B.13, S.160, 161, Hadithe ¹¹5849, 5850. Auch siehe: Al-‘Askaljani A. Fath al-bari bi scharh sahih al-buhari: In 18 B., B.11, S.581, Hadithe ¹¹5957, 5958, 5960, 5961; Ibn Abu Scheiba A. Al-musannaf fi al-ahadith wa al-athar [Die Sammlung von Hadithen und Erzählungen]: In 8 B., Beirut: al-Fikr, 1989, B.6, S.71, Hadithe ¹¹ 69/1, 2, 3, 4.
[35] Z.B. Abbildungen in Zeitungen, Zeitschriften, Büchern oder auf Banknoten.
[36] Siehe: Al-‘Askaljani A. Fath al-bari bi scharh sahih al-buhari: In 18 B., B.11, S.580, und auch S.593; Al-Kari‘ A. Mirkat al-mafatih scharh mischkat al-masabih. B.8, S.265.
[37] Hadith von Abu Huraira; Hadithensammlung von Akhmad, Muslim, at-Tirmidhi etc. Siehe, z.B-: An-Nawawi J. Sahih muslim bi scharh an-nawawi [Ñhadithensammling von Imam Muslim mit den Kommentaren von Imam An-Nawawi]: In 10 B., 18 Teilen. Beirut: al-Kutub al-‘ilmijja, B.8, T.16, S.169, Hadith ¹125 (2616); al-Amir Aljaud-din al-Farissi. Al-ihsan fi takrib sahih ibn habban. B.13, S.272, 273, Hadith ¹5944, „sahih”.
[38] Vergessen Sie nicht, dass die Engel den Aufbau haben, der sich von Grund aus von der menschlichen Natur unterscheidet.
[39] Siehe, z.B.: Az-Zuhajli V. At-tafsir àal-munir. B.12, S.30, 34.
[40] Siehe, z.B.: Az-Zuhajli V. At-tafsir al-munir. B.15, S.252, 253, 256.
[41] Ausführlicher siehe, z.B.: Ibn Käthir I. Tafsir al-kur’an al-‘athym [Kommentar zum Großen Koran]: In 4 B. Beirut: al-Hair, 1991, B.4, S.469, 470; al-Kurtubi M. Al-Dshami‘ ahkäm al-kur’an [Die Sammlung der Errichtungen des Korans]: In 20 B. Beirut: al-Kutub al-‘ilmijja, 1988, B.19, S.52-54; Az-Zuhajli V. At-tafsir al-munir. B.15, S.239-256.
